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Erich-Weinert-Strasse 32
39104 Magdeburg

DR. ANNE KEBERNIK
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

DR. MATTHIAS KEBERNIK
Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Zertifizierter Implantologe

+ KOLLEGEN

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag - Donnerstag
8:00 Uhr - 18:00 Uhr

Freitag
8:00 Uhr - 16:00 Uhr

KOMMUNIKATION

Fax 0391. 25 85 84 15

Die Menschen

Dr. Anne Kebernik
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
 

Vita

Geboren in Schönebeck

  • 2003-2008
    Studium der Zahnheilkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2009-2010
    Allgemeinzahnärztliche Assistenzzeit in der Praxis für Zahnerhaltung und Ästhetik in Konstanz (Dr. Michael Maurer)
  • 2010-2011
    Weiterbildungsassistentin für Kieferorthopädie in der Praxis Dr. Joseph O. Frick in Konstanz
  • 2011-2013
    Weiterbildungsassistentin für Kieferorthopädie in der Klinik für Kieferorthopädie der Ludwig-Maximillians-Universität München (Prof. Andrea Wichelhaus, Schwerpunkt Kieferorthopädie bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten)
  • 2013
    Promotion zum Dr. med. dent.
  • seit 2013
    Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
  • 2013
    Praxisklinik im Kubus in Magdeburg, Überweiserpraxis für Kieferorthopädie
Dr. Matthias Kebernik
Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Zertifizierter Implantologe

Vita

Geboren in Magdeburg

  • 2001-2006
    Studium der Zahnheilkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2007
    Promotion zum Dr. med. dent.
  • 2006-2008
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Weiterbildungsassistent für Oralchirurgie in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der MLU Halle-Wittenberg (Prof. Schubert)
  • 2008-2010
    Weiterbildungsassistent für Oralchirurgie in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Klinikum Konstanz,
    Prof. Frank Palm, Dr. Dr. Martin Roser
  • Seit 2009
    Referententätigkeit bei nationalen Kongressen
  • Seit 2010
    Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • 2010-2012
    Fachzahnarzt für Oralchirurgie in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Klinikum Konstanz,
    Prof. Frank Palm, Dr. Dr. Martin Roser
  • Seit 2011
    Zertifizierter Implantologe
  • 2012
    Praxisklinik im Kubus in Magdeburg, Überweiserpraxis für Implantologie und Oralchirurgie
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Andrea Duckstein
Fachzahnärztin für Oralchirurgie
 
Dr. Julia Klinsmann
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie

Vita

Geboren in Beckendorf-Neindorf (Bördekreis)

  • 2005-2010
    Studium der Zahnmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2010
    Approbation als Zahnärztin
  • 2011-2012
    Allgemeinzahnärztliche Tätigkeit in Berlin
  • 2012-2013
    Weiterbildungsassistentin für Kieferorthopädie in kieferorthopädischen Praxis in Berlin
  • 2013-2015
    Weiterbildungsassistentin an der Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Dresden
  • 2015
    Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
  • 2015
    Promotion zum Dr. med. dent.
  • seit 2015
    Fachzahnärztin für Kieferorthopädie in der Praxisklinik im Kubus
Dr. Carolin Meier-Jahn
Fachzahnärztin für Oralchirurgie

Vita

Geboren in Magdeburg

  • 2006-2011
    Studium der Zahnmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2011
    Approbation als Zahnärztin
  • 2011
    Famulatur in Kambodscha im Rahmen des Vereins "Mini Molars Cambodia e.V."
  • 2012-2014
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistenzzahnärztin in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universitätsmedizin Göttingen Prof. Bürgers -- zahnärztliche Prothetik
  • 2013
    Promotion zum Dr. med. dent. Thema: Einfluß von Parodontitis auf die Herzinsuffiziens (Titel: "Untersuchung zum Zusammenhang zwischen Herzinsuffizienz und chronischer Parodontitis")
  • 2014-2017
    Weiterbildungsassistentin für Oralchirurgie in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Magdeburg Dr. Dr. Zahl. Erfahrung Laser, Spezialgebiet Diagnostik von Mund‑Schleimhauterkrankungen
  • 2017
    Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • 2018
    Praxisklinik im Kubus Magdeburg MVZ
Andreas Pesch
Facharzt für Anästhesiologie
und Rettungsmedizin
Marie-Christin Sieron
Zahnärztin
Weiterbildungsassistentin für Kieferorthopädie
Richard Schleier
Zahnarzt
Weiterbildungsassistent für Oralchirurgie
Antje Schufft
Praxismanagerin

Jeanette Ultze
Rezeption + Service

Monique Weise
Rezeption + Service

Luisa Krone
Rezeption + Service

Jeanett Zivny
Zahnmedizinische Fachangestellte
Oralchirurgisch-Implantologische FA
Fatma Öner
Zahnmedizinische Fachangestellte
Zertifizierte Sterilgutassistentin
Cindy Lemster
Zahnmedizinische Fachangestellte OC

Melanie Matthes
Zahnmedizinische Fachangestellte OC

Vanessa Ahland
Zahnmedizinische Fachangestellte
Oralchirurgisch-Implantologische FA
Katharina Deicke
Zahnmedizinische Fachangestellte OC

Anja Rienecker
Zahnmedizinische Fachangestellte KFO

Christina Adler
Zahnmedizinische Fachangestellte KFO

Manuela Schmidt
Zahnmedizinische Fachangestellte KFO

Eileen Sinang
Zahnmedizinische Fachangestellte KFO

Katrin Christmann
Zahntechnikerin

Susann Osyra
Praxishygiene

Marlis Haldemann
Mitarbeiterzufriedenheit / Köchin

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Karriere

Zur Verstärkung der PRAXISKLINIK IM KUBUS suchen wir:

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Auszubildende Zahnmedizinische Fachassistentin

Ab sofort (1.8.2018)

Eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten ist in der Oralchirurgie und auch in der Kieferorthopädie sehr vielseitig und interessant. In der PRAXISKLINIK IM KUBUS erhalten Sie Einblicke in das umfangreiche Spektrum der modernen Behandlungsmethoden und absolvieren eine begleitende schulische Ausbildung an der berufsbildenden Schule "Dr. Otto Schlein", hier in Magdeburg. Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre. Nähere Informationen zum Berufsbild und zur Ausbildung erhalten Sie  hier ››

Fachzahnarzt*ärztin für Kieferorthopädie

Ab sofort

Wir suchen einen Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, der unser Behandlerteam unterstützt und an einer längeren Zusammenarbeit interessiert ist. Wir bieten einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit sehr guter Vergütung und familienfreundlichen Arbeitszeiten.

Fachzahnarzt*ärztin für Oralchirurgie
Facharzt*ärztin für Mund – Kiefer – Gesichtschirurgie

Ab sofort

Wir suchen einen Facharzt*ärztin für Mund – Kiefer – Gesichtschirurgie und einen Fachzahnarzt*ärztin für Oralchirurgie der unser Behandlerteam unterstützt und an einer längeren Zusammenarbeit interessiert ist. Sie erwartet ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz in angenehmer Atmosphäre mit sehr guter Vergütung und familienfreundlichen Arbeitszeiten.

Zahnarzt*ärztin mit Interesse an kieferorthopädischer Tätigkeit

Ab sofort

Wir suchen einen Zahnarzt, der unser kieferorthopädisches Behandlerteam unterstützt und an einer längeren Zusammenarbeit interessiert ist. Wir bieten eine umfangreiche Einarbeitung, einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz mit sehr guter Vergütung und familienfreundlichen Arbeitszeiten.

Weiterbildungsassistenz für Fachzahnarzt*ärztin Kieferorthopädie

Zum Mai 2020

Frühe Bewerbungen sind willkommen

Wir bieten hier in der PRAXISKLINIK IM KUBUS eine moderne Weiterbildung mit einem umfassenden Spektrum an Diagnostik und Therapie. Sie erwartet ein kompetentes Team und nette Patienten.

Weiterbildungsassistenz für Fachzahnarzt*ärztin Oralchirurgie

Zum Februar 2020

Frühe Bewerbungen sind willkommen

Wir bieten hier in der PRAXISKLINIK IM KUBUS eine moderne Weiterbildung mit einem umfassenden Spektrum an Diagnostik und Therapie. Sie erwartet ein kompetentes Team und nette Patienten.

Zahnmedizinische Fachangestellte m/w für den Bereich Kieferorthopädie

Ab sofort

Ihre Aufgaben
  • Erstellen von Röntgenaufnahmen, FRS, OPG, HWA
  • Herstellung von Situationsabdrücken
  • kieferorthopädische Behandlung: Multibandkontrolle, Ausligieren und Einligieren von Bögen , Auswahl und Anprobe von Bändern an Patienten, Einsetzen und Kontrolle herausnehmbarer Zahnspangen, Entfernen von Kunststoffresten und Zahnpolitur auch mit rotierenden Instrumenten nach Bracket-Entfernung durch den Zahnarzt
  • Individualprophylaxe; Mundhygieneinstruktionen, Reinigung supragingivaler Zahnoberflächen, Fluoridierungsmaßnahmen
  • Dokumentation und Abrechnung
  • Instrumentenaufbereitung
Ihr Profil
  • abgeschlossene Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten / gern auch Berufsanfänger
  • strukturierte Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein
  • Interesse an Fortbildungen
  • Empathie, Teamfähigkeit und Spaß am Beruf
  • kieferorthopädische Vorkenntnisse sind nicht notwendig
Wir bieten
  • angenehme Arbeitsatmosphäre in einem freundlichen und motivierten Team
  • Möglichkeit der Mitgestaltung und Weiterentwicklung Ihres Aufgabengebietes
  • hohe Wertschätzung und eine ansprechende Vergütung
  • Möglichkeit der Voll- oder Teilzeitarbeit
  • kompetente Einarbeitung in Ihren kieferorthopädischen Arbeitsbereich

Zahnmedizinische Fachangestellte m/w für den Bereich Oralchirurgie

Ab sofort

Ihre Aufgaben
  • Behandlungsassistenz bei oralchirurgischen ( Implantologie, Knochenaufbau mit autologen Knochen, Weichgewebsmanagement, Sinuslift, Wurzelspitzenresektionen, Entfernung von Weisheitszähnen
  • Instrumentenaufbereitung
  • Dokumentation und Abrechnung
Ihr Profil
  • abgeschlossene Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten / gern auch Berufsanfänger
  • strukturierte Arbeitsweise und Verantwortungsbewusstsein
  • Interesse an Fortbildungen
  • Empathie, Teamfähigkeit und Spaß am Beruf
Wir bieten
  • angenehme Arbeitsatmosphäre in einem freundlichen und motivierten Team
  • Möglichkeit der Mitgestaltung und Weiterentwicklung Ihres Aufgabengebietes
  • hohe Wertschätzung und eine ansprechende Vergütung
  • Möglichkeit der Voll- oder Teilzeitarbeit
  • kompetente Einarbeitung in Ihren oralchirurgischen Arbeitsbereich

Zahntechniker*in in Teil - oder Vollzeit

Ab sofort

Ihre Aufgaben
  • Herstellung, Anpassung und Reparatur kieferorthopädischer und funktionskieferorthopädischer Apparaturen
  • Anfertigung von Bohrschablonen und provisorischen Versorgungen für den oralchirurgischen Bereich unserer Praxisklinik
Ihr Profil
  • abgeschlossene Ausbildung als Zahntechniker
  • strukturierte Arbeitsweise
  • Interesse an Fortbildungen
Wir bieten
  • angenehme Arbeitsweise in einem freundlichen und motivierten Team
  • Möglichkeit der Mitgestaltung und Weiterentwicklung Ihres Aufgabengebietes
  • hohe Wertschätzung und leistungsgerechte Vergütung
  • familienfreundliche Arbeitszeiten, Teilzeit möglich
  • kompetente Einarbeitung in die kieferorthopädische Zahntechnik

Wenn Sie Teil unseres Teams werden wollen, dann senden Sie Ihre ausführlichen Bewerbungsunterlagen an:

PRAXISKLINIK IM KUBUS
Antje Schufft
Erich-Weinert-Straße 32
39104 Magdeburg


Oder per E-Mail:

Behandlungs­spektrum

Implantologie

Aufenthalt

ambulant 2 bis 3 Stunden

OP-Dauer

1 Stunde

Narkose

Lokalanästhesie oder Sedierung

Arbeitsunfähigkeit

1 bis 2 Tage empfohlen

Gesellschaftsfähig

ab sofort

Besonderheiten

keine

Wann und für wen sind Zahnimplantate sinnvoll?

Zahnimplantate dienen dem Ersatz von fehlenden Zähnen. Theoretisch ist es dabei möglich, jeden verloren gegangenen Zahn durch ein Implantat zu ersetzen. Das mag bei Verlust von einzelnen Zähnen sicher ein gutes Konzept sein, wäre im Fall einer kompletten Zahnlosigkeit aber nicht notwendig. Hier reichen selbst für eine festsitzende Brücke in der Regel eine Implantatzahl von 6-8 pro Kiefer aus, mit mehr Zahnimplantaten wäre in der Regel keine funktionelle Verbesserung zu erzielen.
Es gibt sogar Konzepte, die festsitzenden Zahnersatz auf lediglich 4 Implantaten erfolgreich umsetzen (All-on-4-Konzept®, fast and fixed®), das ist nach dem heutigen Erfahrungsstand die absolute Mindestanzahl von Implantaten für festen Zahnersatz. Für das Fixieren von herausnehmbaren Zahnersatz ist die Mindestzahl 2 Implantate, typischerweise werden 4 eingesetzt.
Welche Art der Versorgung die Sinnvollste ist, hängt von der Gebisssituation ab und wird durch die Implantatplanung vorab festgelegt. Neben den Voraussetzungen wie Knochenangebot und Geldbeutel spielen die zunehmenden Möglichkeiten bei der Aufbau- und Zahnersatzgestaltung eine Rolle. Die Implantathersteller halten hier durch eine riesige Auswahl an konfektionierten bzw. individualisierbaren Aufbauten bzw. Verbindungselementen für fast jede Situation ein Lösung parat, über die ein versierter Implantologe bescheid wissen muss: von Keramik-Abutments für die ästhetische Kronenversorgung bis zu konfektionierten Halteelementen wie Kugelkopfanker oder Locatoren für einen preisgünstigen Prothesenhalt.
Um für die Einsatzmöglichkeiten eine bessere Übersicht zu erhalten, unterscheidet man verschiedene Zahnverlustmuster, für die es jeweils typische Implantatlösungen gibt.





Indikationen von Zahnimplantaten
  • Zum Ersatz von einzelnen, z. B. unfallbedingt verloren­gegang­enen Zähnen: Einzelzahnimplantat z.B. Frontzahnimplantat
  • Zum Schließen von größeren Lücken
  • Zum Ersatz fehlender hinterer Backenzähne (Freiendsituation)
  • Bei stark reduzierter Restbezahnung
  • Bei völliger Zahnlosigkeit: Totalersatz
    In diesem Zusammenhang sind natürlich auch Informationen über die Preise von Zahnimplantaten von Interesse.
Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung
  • Ausreichendes Knochenangebot für die Implantat­verankerung
  • Genügend Platz für den prothetischen Aufbau (Krone)
  • Gute Mundhygiene
  • Abgeschlossenes Kieferwachstum
  • Beachtung der Gegenanzeigen

Eine Altersbegrenzung besteht jedoch nicht!





Eine Aufschlüsselung der angezeigten Implanttattherapie nach Art des Zahnverlusts (wie viele Implantate in welcher Situation) liefert die Konsensuskonferenz Implantologie mit dem „Konsensuspapier“ der Verbände BDO, DGMKG, DGI und DGZI über die:

Indikationsklassen zur Implantattherapie

Hier heißt es: ..."Die optimale Therapie des Zahnverlustes ist grundsätzlich der Ersatz jedes einzelnen Zahnes durch ein Implantat. Aus anatomischen Gründen ist der Zahn 8 eines Quadranten in der Regel nicht zu ersetzen. Die Notwendigkeit des Ersatzes des 7. Zahnes ist individuell kritisch zu würdigen. Die optimale Therapie kann aus verschiedensten Gründen (insbesondere anatomischen, aber auch wirtschaftlichen) nicht immer durchgeführt werden. Um dem behandelnden Zahnarzt für den Normalfall eine Planungshilfe zu geben werden die nachfolgenden Empfehlungen für Regelfallversorgungen für die privatzahnärztliche Behandlung aufgestellt. Ausnahmeindikationen nach § 28 Abs. 2 Satz 9 SGB V werden hiervon nicht erfasst. Die Konsensuskonferenz beschreibt die Indikationsklassen i.S. eines Goldstandards. Sie haben sich seit mehr als zwei Jahrzehnten bewährt. Abweichungen von diesem Standard in den Implantatzahlen sind nicht per se falsch. Es gibt eine Vielzahl von Gründen, aus denen sich ein Patient eine höherwertigere implantatgetragene Versorgung nicht leisten will oder umgekehrt eine Pfeilervermehrung gegenüber der Standardzahl medizinisch notwendig ist. Es gibt abweichende Versorgungsformen als Behandlungskompromisse im Einzelfall mit anderen als den nachstehend für den Regelfall vermerkten Implantatzahlen, insbesondere um das vorhandene Kieferknochenangebot vermehrende chirurgische Eingriffe zu vermeiden (z.B. kurze Implantate, angulierte Implantate, durchmesserreduzierte Implantate)."





Indikationsklassen für Regelfallversorgungen in der Implantologie (Stand 10/14)

Klasse I Einzelzahnersatz und Schaltlücke:
Klasse 1a „Frontzähne“
  • Wenn bis zu vier Zähne der Oberkiefer-Front fehlen, die Nachbarzähne nicht behandlungsbedürftig sind: 1 Implantat je fehlendem Zahn
  • Wenn bis zu vier Zähne der Unterkiefer-Front fehlen, die Nachbarzähne nicht behandlungsbedürftig sind: 1 Implantat soll zwei fehlende Zähne ersetzen
Klasse 1b "Seitenzähne"
  • Fehlen im Seitenzahnbereich Zähne aus der geschlossenen Zahnreihe, soll bei nicht behandlungsbedürftigen Nachbarzähnen jeder fehlende Zahn durch ein Implantat ersetzt werden
Klasse 2 Reduzierter Restzahnbestand

Grundsatz: Bei der implantologischen Versorgung des reduzierten Restgebisses ist die Bezahnung des Gegenkiefers zu berücksichtigen. Darüber hinaus gelten die Regeln konventioneller Prothetik

Indikationsklasse 2a "Lückengebiss"
  • Für eine festsitzende Versorgung im Oberkiefer werden 8 Pfeiler benötigt, im Unterkiefer 6 Pfeiler. Natürliche Pfeilerzähne können angerechnet werden, wenn diese an statisch günstiger Position stehen und eine gute Prognose aufweisen.
  • Für eine herausnehmbare Versorgung im Oberkiefer werden 6 Pfeiler benötigt, im Unterkiefer 4 Pfeiler. Natürliche Pfeilerzähne können angerechnet werden, wenn diese an statisch günstiger Position stehen und eine gute Prognose aufweisen
Indikationsklasse 2b „Freiendsituation“
  • Zähne 6 bis 8 fehlen: Indikation für 1 - 2 Implantate
  • Zähne 5 bis 8 fehlen: Indikation für 2 - 3 Implantate
  • Zähne 4 bis 8 fehlen: Indikation für 3 Implantate
Klasse 3 - Zahnloser Kiefer
Indikationsklasse 3a
Zahnloser Oberkiefer
  • Für die Verankerung eines festsitzenden Zahnersatzes im zahnlosen Oberkiefer: 8 Implantate
  • Für die Verankerung eines herausnehmbaren Zahnersatzes im zahnlosen Oberkiefer: 6 Implantate
Indikationsklasse 3b
Zahnloser Unterkiefer
  • Für die Verankerung eines festsitzenden Zahnersatzes im zahnlosen Unterkiefer: 6 Implantate
  • Für die Verankerung eines herausnehmbaren Zahnersatzes im zahnlosen Unterkiefer: 4 Implantate
  • Zähne 4 bis 8 fehlen: Indikation für 3 Implantate



Welche Implantate werden eingesetzt?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es hat ein meist schraubenförmiges oder zylindrisches Design und wird in den Kieferknochen eingepflanzt, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Da ein Zahnimplantat direkt mit dem Knochen verwächst (Osseointegration), kann es die gleiche Funktion wie natürliche Zahnwurzeln übernehmen: es trägt Zahnersatz, z.B. Einzelkronen,Brücken, oder es kann herausnehmbaren Zahnersatz wie z.B. als Teleskopprothese oder durch Locatoren sicher verankern. Beim Zahnimplantat-Aufbau unterscheidet man den Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird, und die Aufbauteile, mit deren Hilfe Kronen oder Haltestrukturen für Prothesen am Implantatkörper befestigt werden. Das nebenstehende Bild zeigt ein sogenanntes zweiteiliges Implantat, bei dem Implantatkörper und Aufbauteil (Abutment) getrennt sind. Es gibt aber auch Implantatsysteme, bei denen das Verbindungselemet zum Zahnersatz (Stumpf für Kronen, Kugelkopfanker für die Fixation von Prothesen) in einem Stück mit dem Implantatkörper gearbeitet sind: die einteiligen Implantate. Zahnärztliche Implantate werden seit etwa 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt. Verschiedene Materialien, unter anderem auch Keramik, kamen auf der Suche nach dem idealen Werkstoff zum Einsatz. In den letzten 30 Jahren der schnell voranschreitenden implantologischen Forschung hat sich Reintitan als das Basismaterial für fast alle zahnärztlichen Implantate durchgesetzt.

Mit der fundierten wissenschaftlichen Dokumentation wurde 1982 die Implantologie von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) als fundierte Therapie anerkannt. (Stellungnahme der DGZMK)
In Deutschland sind zurzeit über 100 verschiedene Implantatsysteme für die Zahnheilkunde erhältlich. In den letzten 20 Jahren haben sich besonders zylindrische bzw. schraubenförmige Implantatformen bewährt. Sie sind in Längen von 6-20 mm und Durchmessern von 2-7 mm erhältlich. Selten finden andere Formen, wie scheibenförmige Implantate Anwendung. Durch die sehr guten Erfahrungen, was Langzeiterfolg und Sicherheit angeht, sowie die bessere Bezuschussung durch die gesetzlichen Krankenkassen steigt die Akzeptanz immer weiter. In Deutschland wurden im Jahr 2009 alleine in Deutschland ca. 1 Millionen Implantate eingesetzt. Das sind viermal so viele Implantate wie vor 7 Jahren, die Tendenz ist weiter steigend.




Zahnimplantate aus Titan

Der ganz überwiegende Teil der heutzutage eingesetzten Implantate besteht aus hochreinem Titan, da es besonder gewebefreundlich (biokompatibel) ist und mit dem Knochen einen sicheren Verbund bildet (Osseointegration). Die Entwicklung der Zahnimplantate ist eng mit der Nutzung des Leichtmetalls Titan verknüpft. Erkenntnise über den Werkstoff Titanals ideales Material für den Einsatz im Knochen stammen aus den Fünfziger Jahren, als festgestellt wurde, dass es sich biologisch neutral verhält und keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslösen kann. Allerdings wurden in den letzten Jahren eine zunehmende Anzahl von Implantatsystemen auf den Markt gebracht, die auf Zirkonoxidkeramik als Werkstoff bauen.


Zahnimplantate aus Keramik

Nachdem Keramikimplantate seit Ende der 80er Jahre wegen ungünstiger Materialeigenschaften nicht mehr zum Einsatz kamen, erleben diese seit kurzem mit dem Z-Lock der Fa. Z-Systems wieder eine Renaissance. Diese Keramik-Implantate bestehen aus hochfester Zirkoniumoxid-Keramik, welche extrem bruchstabil ist. Das Zirkon-Zahnimplantat ist nach bisheriger Erfahrung biologisch bestens verträglich. Es hat auch den Vorteil, der natürlichen Zahnfarbe deutlich näher zu kommen (weiß statt grau), was bei ästhetischen Versorgungen von Vorteil sein kann, insbesondere wenn das bedeckende Zahnfleisch extrem dünn ist. Dem stehen allerdings auch Nachteile gegenüber.


Diskimplantate/BOI®

Eine Außenseiterrolle bei den Implantaten nehmen die Diskimplantate oder die BOI (basal osseointegrierte Implantate) ein. Aufgrund Ihrer Formen werden sie, anders als alle anderen (schraubenförmige) Zahnimplantat-Typen, von der Seite her in den Kieferknochen eingebracht. Die Vorteile dieser Implantattypen bestehen nach Hersteller- und Anwenderangaben in der Möglichkeit der Sofortbelastung aufgrund der breitbasigen Implantat-Abstützung. Diese soll auch den Implantathalt selbst bei geringer Knochenhöhe ermöglichen.


Mini-implantatsysteme

Seit Jahren finden auch Durchmesser-reduzierte Implantatformen mehr und mehr Verwendung. Der Durchmesser liegt dabei unter den Standardgrößen die in der Regel bei über 3mm-Durchmesser anfangen, ab dem eine belastbare Innenverbindung (Aufbau und Implantat getrennt) möglich wird. Bei Mini-implantate handelt es sich also aus Stabilitätsgründen um einteilige Implantate, bei denen das Halteelement für die Prothese schon -meist in Form eines Kugelkopfankers- integriert ist.
Insbesonders bei der Fixierung von Vollprothesen zeigen sie sehr gute Resultate. Der Eingriff ist gegenüber Implantaten mit größeren Durchmessern deutlich geringer und durch die Sofortbelastung erhält der Patient sofort seine festsitzende Prothese. Auch die Dauerhaftigkeit der Minis ist als gut einzustufen.





Vorbereitung auf die Behandlung

Am Anfang einer Implantatbehandlung steht die Beratung und die Diagnostik durch Ihren Zahnarzt/Implantologen, um festzustellen, ob eine Implantation möglich und sinnvoll ist. Die Beratung sollte natürlich auch die Behandlungsalternativen mit herkömmlichem Zahnersatz umfassen, Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigen und bekannte Gegenanzeigen oder Risiken von Implantaten abklären. Nicht immer kann die Behandlung direkt eingeleitet werden. Eine Parodontitiserkrankung muss vorher therapiert werden, die Kariesbehandlung abgeschlossen sein, eine Wurzelentzündung behandelt werden, der Biss und das Kiefergelenk vor Zahnersatz geprüft werden.
Zur einer Beratung sollte bereits ein Röntgenbild vorliegen, um die Knochenverhältnisse abschätzen zu können und Befunde zu erkennen, die für die Behandlung von Belang sind. Die nächste Planungsphase beginnt mit der Abdrucknahme für Gips-Kiefermodelle, die Aufschluss über Knochenbreite, Kieferverhältnisse und die Platzverhältnisse zwischen Ober- und Unterkiefer geben. Auf diesen Modellen werden auch spezielle Meßschablonen hergestellt, die für die Röntgendiagnostik in den Patientenmund eingesetzt werden. Die Schablonen sind mit metallischen Kugeln oder Zylindern definierter Größe bestückt und ermöglichen so eine präzise Abschätzung der vorhandenen Knochenhöhe. Die typische Röntgendiagnostik ist dabei die Panoramaschichtaufnahme oder auch Orthopantomogramm (OPG) genannt. In komplexen Fällen, bei fortgeschrittenem Knochenverlust und schwierig einzuschätzender Lage zu schützender Strukturen ist es oft sinnvoll, ein Computertomogramm bzw. digitale Volumentomographie (DVT z.B. NewTom®, Accuitomo®) anzufertigen, um eine dreidimensionale Darstellung der Knochenverhältnisse und umliegenden Strukturen (Nervverläufe, Ausdehnung der Kieferhöhle) zu erhalten.
Die Auswertung am Computer mit Operationssimulation (3D-Planung) ist dabei weit verbreitet und der Einsatz von Computerhilfen bei der Implantatbehandlung – sei es durch Navigationssysteme oder durch eine 3D-Bohrschablone – schon seit langem etabliert. Hier gehen aber die Meinungen der Spezialisten bezüglich der Notwendigkeit bei übersichtlichen Situationen immer noch weit auseinander.





Backward-Planning: Rückwärtsplanung

Will man noch einen Schritt weiter gehen in der optimalen Planung, so kommt das sogenannte "Backward Planning" zum Einsatz. Hier werden die Vorstellungen von der idealen Zahnersatzversorgung schon vorab entwickelt. Implantologe, Prothetiker und Zahntechniker entwerfen den Zahnersatz als Provisorium aus Kunststoff, welcher dann sowohl einer ästhetisch-funktionellen Einprobe dienen kann, als auch – in Kombination mit einer 3D-Planung (s.o.) – der Ermittlung der idealen Implantatposition dient. Computer-assistierte Implantateinbringung mittels Navigationssysteme oder durch eine 3D-Bohrschablone ermöglicht dann das Implantat in "idealprothetischer" Position. Der Weg zum gewünschten Zahnersatz ist dann praktisch vorprogrammiert. Das Backward-Planning ist natürlich kostenintensiv und rechtfertigt unter einfachen Gegebenheiten oftmals nicht den Aufwand. Auf jeden Fall ist es aber positiver Taktgeber für die Entwicklung moderner, patientenorientierter Implantatkonzepte und bereits wesentlicher Bestandteil der zeitgemäßen Implantologie.





Klärung der Kosten vorab

Nachdem mit Hilfe der Voruntersuchungen die Planung erfolgt ist, sollte ein Kostenvoranschlag die zu erwartenden Kosten der Implantattherapie deutlich machen. Ganz genau lassen sich diese allerdings nicht festlegen, weil während der Implantation Änderungen vom geplanten Verlauf möglich sind. Auch können material- und zahntechnische Kosten nur geschätzt werden. In der Regel sind Aufwand und Verlauf von einem erfahrenen Implantologen jedoch gut einzuschätzen.Eine wichtige Frage ist natürlich auch, was passiert, wenn (in einem seltenen Fall) die Implantbehandlung nicht erfolgreich verläuft. implantate.com hat für solche Situationen eine Gewährleistung auf Zahnimplantate ins Leben gerufen, die von sehr vielen Implantologen angeboten wird. Sprechen Sie Ihren Behandler darauf an. Vor jeder Operation ist eine schriftliche Einwilligung des Patienten notwendig. Eine individuelle Aufklärung über den Ablauf des geplanten Eingriffs sowie die Risiken der Implantatbehandlung und Komplikationsmöglichkeiten muss einer solchen Einwilligungserklärung vorausgehen. Eine Einwilligung sollte nur dann unterschrieben werden, wenn Eingriff und Risiken so verständlich dargelegt wurden, dass keine Fragen mehr bestehen.



schliessen

Knochenaufbau mit autologem Knochen (Eigenknochen)

Aufenthalt

ambulant 3 bis 4 Stunden

OP-Dauer

1 bis 2 Stunde

Narkose

Lokalanästhesie oder Sedierung

Arbeitsunfähigkeit

3 bis 7 Tage empfohlen

Gesellschaftsfähig

ab sofort

Besonderheiten

keine

Wann und für wen ist ein Knochenaufbau sinnvoll?

Knochenaufbau kann unter verschiedenen Umständen notwendig werden. Am häufigsten sind die folgenden Fälle:

  • Einer oder mehrere Zähne fehlen
  • Eine schlecht befestige Zahnprothese übt ständigen Druck auf den Kiefer aus
  • Eine fortgeschrittene Parodontitis hat den Kiefer erreicht

Bereits kurze Zeit nach einem Zahnverlust bildet sich die Knochensubstanz in der entsprechenden Kieferregion zurück. Die Ursache dafür liegt im fehlenden Kaudruck. Wird die Lücke längere Zeit nicht geschlossen, setzt sich der Rückgang immer weiter fort. Eine auf den Kiefer drückende Zahnprothese kann diesen Effekt noch verstärken. Parodontitis, eine ernste Erkrankung des Zahnhalteapparats, kann sich in ähnlicher Weise auswirken und einen Knochenaufbau erforderlich machen. Die Erreger der Parodontitis bewirken zunächst einen Zahnfleischrückgang, bei ungehindertem Vordringen schließlich auch Knochenschwund und Zahnlockerung. In all diesen Fällen kann gezielter Knochenaufbau helfen. Fehlen Zähne im Kiefer, lässt sich der Knochenaufbau durch Zahnimplantate langfristig am besten absichern. Diese künstlichen Zahnwurzeln beugen Knochenrückgang meist gut vor. Eine Voraussetzung für ihre Verankerung ist allerdings ein Mindestmaß an vorhandener Knochensubstanz.
Wenn nicht genügend Knochen im Kiefer für die sichere Verankerung eines genügend großen bzw. langen Implantats zur Verfügung steht, muss ein sogenannter Knochenaufbau erfolgen. Dieser Begriff subsummiert die verschiedensten Verfahren, die sich in Aufwand bzw. Schwierigkeit sowie Kosten stark unterscheiden. Zunächst einmal muss man unterscheiden, ob ein Knochenaufbau aufgrund fehlender Knochenhöhe (vertikal) oder mangelnder Knochenbreite (sagittal, transversal) notwendig ist. Die knöcherne Rekonstruktion der Breite gilt dabei als weit weniger problematisch als die Gewinnung an Knochenhöhe. Je nach anatomischen Verhältnissen und Ausmass des Knochenmangels kommen verschiedenen Verfahren des Knochenaufbaus zum Einsatz.





Warum wird Eigenknochen und PRGF eingesetzt?

Die Endoret® (prgf®) Technologie (Plasma Rich in Growth Factors) ist das fortschrittlichste patentierte autologe System von thrombozytenreichem Plasma. Sie basiert auf der Aktivierung der autologen Thrombozyten des Patienten, um das Gewebe zu stimulieren und dessen Regeneration zu beschleunigen. Diese Technologie führt zu außerordentlichen Ergebnissen bei zahlreichen Indikationen, ganz ohne Nebenwirkungen und unter deutlicher Verkürzung der Rehabilitationszeit nach Brüchen, Muskel- und Sehnenverletzungen und chirurgischen Eingriffen.

Vielseitigkeit des Produkts

Die Endoret® (prgf®) Technologie liefert die höchste Vielseitigkeit auf dem Markt, da sie vier verschiedene therapeutische Formulierungen bietet, die auf das Blut des Patienten und seine klinischen Anforderungen abgestimmt sind.

Anwendungsmöglichkeiten

Außerdem kann diese Technologie in unterschiedlichen medizinischen Bereichen angewendet werden, in denen ihre hohe Wirksamkeit bei der Regeneration verschiedener Gewebearten erwiesen ist: Knochen, Haut, Mundschleimhaut, Sehnen, Bänder, Muskeln, Knorpel, Hornhaut. Dadurch kann sie in folgenden medizinischen Fachbereichen eingesetzt werden: Oral- und MKG-Chirurgie, Orthopädie und Sportmedizin, Dermatologie, Augenheilkunde, Gefäßchirurgie, plastische und ästhetische Chirurgie und sogar Veterinärchirurgie.





Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die Knochensubstanz für den Knochenaufbau gewinnen wir zum Beispiel aus dem Unterkiefer. An dieser Stelle des Kiefers kommt es nach der Entnahme meist schnell zu einer Regeneration. Hochmoderne bildgebende Verfahren wie die digitale Volumentomographie (digitales Röntgen) helfen uns bei der Feststellung des Knochenbedarfs. Für das Einsetzen der Knochensubstanz beim Knochenaufbau gibt es verschiedene Verfahren: Die Knochensubstanz kann mit Schrauben und Platten an der aufbaubedürftigen Stelle befestigt werden, bis sie eingewachsen ist. Oder sie kann, wie bei der besonderen Technik des Sinuslifts, unter der Mundschleimhaut am Kieferboden eingebracht werden. Üblicherweise verdickt sich der Kieferknochen infolge des Knochenaufbaus nach einigen Monaten in der gewünschten Weise. Er ist dann wieder belastbar und widerstandsfähiger.





Knochenaufbau mit körpereigenem Material: die Vorteile
  • Es kann nicht zu Abstoßungsreaktionen kommen
  • Die Ergebnisse des Knochenaufbaus sind gut vorhersagbar
  • Körpereigene Knochensubstanz wächst normalerweise wunsch­gemäß ein
  • Der Knochenaufbau ist nachhaltig und dauerhaft


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Sinuslift - den Oberkiefer stärken

Aufenthalt

ambulant 3 bis 4 Stunden

OP-Dauer

½ Stunde

Narkose

Lokalanästhesie oder Sedierung

Arbeitsunfähigkeit

3 bis 4 Tage empfohlen

Gesellschaftsfähig

2 bis 3 Tage

Besonderheiten

Schneuzverbot für eine Woche

Wann und für wen ist ein Sinuslift sinnvoll?
Sinuslift-externe und interne Sinusbodenelevation

Der Sinuslift, oder auch Sinusbodenelevation genannt, stellt eine eine Sonderform des vertikalen Knochenaufbaus im Oberkiefer-Seitenzahnbereich dar, der im Zusammenhang mit Implantatbehandlungen angewendet wird. Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) dient als Luftraum der "Leichtbauweise" unseres Kopfes, erzielt unsere Aufmerksamkeit meist aber nur im Falle einer Entzündung (Sinusitis). Sie nimmt naturgemäss  einen erheblichen Raum im Bereich des seitlichen Oberkiefers ein. Nach Zahnverlust der hinteren oberen Backenzähne (Zähne 5-7) beträgt die verbleibende Knochenhöhe durch Knochenabbau unter dieser Kieferhöhle häufig nur wenige Millimeter, so dass ein ausreichend langes Implantat nicht direkt eingesetzt werden kann. Beim Sinuslift wird Knochenersatzmaterial oder Eigenknochen unterhalb der Kieferhöhle eingebracht. So wird an Knochenhöhe gewonnen und die Kieferhöhle verkleinert. Für diese Sinusbodenaugmenation gibt es 2 Verfahren, den externen und internen Sinuslift.
Beide Techniken nutzen die dabei die gleichen anatomischen Voraussetzungen der Kieferhöhle. Der Luftraum Kieferhöhle st mit einer Kombination aus Schleimhaut und Knochenhaut bedeckt, der sogenannten Schneiderschen Membran, vergleichbar mit der Innenhaut bei einem Ei. Sie schützt u.a. den Knochen, produziert Schleim und transportiert ihn auch Richtung Nase ab. Der Raum zwischen Schneider-Membran und Knochen ist das Ziel der Knochenaufbaus. Dafür muss die Membran vorsichtig vom Knochen gelöst werden:

Externer Sinuslift

Der äussere oder grosse Sinuslift ist das aufwendigere Verfahren, was immer dann zum Zuge kommt, wenn die Restknochenhöhe gering ist und man mehrere Millimeter an Knochenhöhe gewinnen muss. Man gelangt an die Kieferhöhle über ein Knochenfenster. Dafür wird nach Eröffnung des Zahnfleisch/der Mundschleimhaut die Kieferhöhlenwand freigelegt. Das ist unter lokaler Betäubung völlig schmerzfrei. Das Knochenfenster wird mittels feiner Fräsen oder Ultraschallinstrumente präpariert, bis das man auf die Schneidersche Membran trifft. Nachdem man die Membran von der Kieferhöhlenwand mit Spezialinstrumenten nach unten hin abgelöst hat, ohne sie zu verletzen, kann wie über einen Briefkastenschlitz  nun Knochenersatzmaterial zwischen Schleimhaut und Knochen eingebracht werden. 

Einzeitiges oder zweizeitiges Vorgehen

Man unterscheidet beim externen Sinuslift ein einzeitiges Vorgehen, bei der die Implantation gleichzeitig mit der Sinusbodenaugmentation erfolgt und ein zweizeitiges Vorgehen, bei der die Implantatversorgung erst nach Festigung des Knochens durchgeführt wird. Dies ist meist in von der vorhandenen Restknochenhöhe abhängig, da für ein einzeitiges Vorgehen das Implantat stabil eingeschraubt werden muss, was bei einem Eigenknochen von weniger als 3 mm kaum möglich ist.

Interner Sinuslift

Die "kleine" Sinusbodenaugmentation erfolgt über das Bohrloch für das einzubringende Implantat. Das Konzept ist hier soweit zu Bohren, bis nur eine dünne Lamelle zur Kieferhöhle übrig bleibt. Diese kann man mit einem speziellen Instrument (Stössel) und einem kleinen Hammer vorsichtig zur Kieferhöhle, quasi wie ein Maulwurfshügel, eingedrückt, ohne die Schneidersche Membran zu verletzen. Mittlerweile gibt es hier ausgefeilte Techniken, die mithilfe von Sinuslift-Ballons einen Raum zwischen Knochen und Schleimhaut schaffen. Der interne Sinuslift ist ebenfalls anspruchsvoll. Er benötig Geduld und Fingerspitzengefühl bei der Annäherung an den Boden der Kieferhöhle, die Sicht ist mitunter sehr eingeschränkt. 

Keine Kieferkammerhöhung durch den Sinuslift

Ein Knochenaufbau bei Verlust der Knochenhöhe wird an jedem anderen Kieferabschnitt durch Auflagerung z.B. mit einem Kochenblock oder die Distraktionsosteogenese mit dem Ergebnis der absoluten Kieferkammerhöhung durchgeführt. Beim Sinuslift dagegen wird die Augmentation durch Einlagerung von Knochen bzw. Knochenaufbaumaterial in den Kieferhöhlenboden erreicht. Der Sinusboden wird angehoben ("Sinuslift"), eine absolute Erhöhung des Kieferkammserfolgt nicht. Der Abstand zwischen den Kieferkämmen des Ober- und Unterkiefers wird nicht verändert.


Literatur
Wallace SS, Einfluß des Sinuslifts auf die Haltbarkeit von Implantaten. Eine systematische Übersicht, Ann Periodontol. 2003 Dec;8(1):328-43.

Esposito M, Grusovin MG, Coulthard P, Worthington HV. Die Wirksamkeit verschiedener Verfahren zur Knochenaugmentation in der dentalen Implantologie, Int J Oral Maxillofac Implants. 2006 Sep-Oct;21(5):696-710

Esposito M, Grusovin MG, Rees J, Karasoulos D, Felice P, Alissa R, Worthington H, Coulthard P., Eingriffe zum Ersatz fehlender Zähne: Maßnahmen zum Aufbau des Sinus maxillaris





Welches Knochenersatzmaterial wird eingesetzt?

FRIOS® Algipore®: Wenn Knochen natürlich ersetzt werden muss Autologe Knochenregeneration ist der Goldstandard – darin sind sich alle Experten einig. Dennoch kann es vorkommen, dass das Knochenangebot des Patienten nicht ausreicht und Knochen atraumatisch ersetzt werden muss. Hier kommt FRIOS Algipore zum Einsatz. Das hochporöse, pflanzliche Hydroxylapatit besitzt eine hohe Analogie zum Hydroxylapatit natürlichen Knochens und wird aus kalkinkrustierenden roten Meeresalgen gewonnen. Gemischt mit PRGF des Patienten lässt es sich leicht in kleinere und größere Defekte applizieren und sorgt hier verlässlich für den effektiven Aufbau eines neuen Knochengerüsts und stabile Knochenneubildung. Optional können auch autologe Knochenchips hinzugegeben werden – dadurch wird die Einheilung noch weiter optimiert.
Das Resorptionsverhalten von FRIOS Algipore ist ausgezeichnet: Die Resorption erfolgt so langsam, dass das Volumen des Augmentats zu jedem Zeitpunkt erhalten wird. Ein weiterer Vorteil liegt in der Struktur von FRIOS Algipore: Seine interkonnektierenden Poren und die raue Oberfläche fördern die Knochenneubildung nachweislich.





Welche Risiken bestehen?
Risiken der Sinusbodenelevation

Durch die Verletzungsgefahr der Schneider-Membran beim externen und interenen Sinuslift besteht das Risiko der Kieferhöhleneröffnung mit Materialabwanderung und/oder Einbluten in die Kieferhöhle. Wir eine solche Eröffnung während des Eingriffs entdeckt, kann im günstigsten Fall eine Naht der Membran erfolgen.Häufig muss der Knochenaufbau aber erfolgios abgebrochen werden. Bleibt die Perforation unentdeckt oder entsteht sie sekundär/später, dann wandert das Augmentatmaterial in die Kieferhöhle ab und sorgt dort für chronische Entzündungen/Infektionen. Eine Entfernung der Fremdkörper aus der Kieferhöhle ist dann sehr aufwendig.

Nach der Operation

Es gilt neben den allgemeinen Verhaltensregeln ein Schneuzverbot für eine Woche.



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Entfernung der Weisheitszähne

Aufenthalt

ambulant 2 bis 3 Stunden

OP-Dauer

½ Stunde

Narkose

Lokalanästhesie oder Sedierung

Arbeitsunfähigkeit

5 bis 7 Tage empfohlen

Gesellschaftsfähig

3 bis 4 Tage

Besonderheiten

weiche Kost, kühlen

WAS SIND „WEISHEITSZÄHNE“

Das normale Gebiss des Erwachsenen besteht auf jeder Kieferseite aus zwei Schneidezähnen, einem Eckzahn, zwei Vorbackenzähnen und insgesamt drei Backenzähnen. Der Weisheitszahn ist der dritte dieser Backenzähne und liegt in der Mundhöhle am weitesten hinten. Es ist derjenige Zahn, der in der Wachstumsphase als letzter Zahn gebildet wird. Seine Entwicklung ist häufig erst im Erwachsenenalter abgeschlossen. Bei den meisten Menschen reicht der Platz im Kiefer für diese Weisheitszähne nicht aus, so dass sie sich häufig nicht korrekt in die Zahnreihe einordnen können. Die Zähne bleiben dann ganz oder teilweise im Kiefer eingeschlossen, man bezeichnet diesen Zustand als „retiniert“ (zurückgehalten). Da dieses Problem bis zu 80 % der jungen Erwachsenen in der europäischen Bevölkerung betrifft, müssen sich die meisten Menschen früher oder später mit der Frage der Zahnentfernung auseinandersetzen. Aus diesem Grunde haben wir diese Informationen für Sie zusammengestellt





WELCHE UNTERSUCHUNGEN SIND FÜR DIE ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE ZAHNENTFERNUNG NÖTIG?

Für die Entscheidung über die Entfernung von Weisheitszähnen sind neben dem allgemeinen Gesundheitszustand vor allem folgende Aspekte zu klären:

  • Haben die Zähne bereits zu krankhaften Veränderungen am Kiefer oder den Zähnen geführt oder sind solche zu erwarten?
  • Ist zu erwarten, dass sich die Zähne regelrecht entwickeln können?
  • Sind besondere operative Risiken bei einer Entfernung zu erwarten?
  • Sind die Weisheitszähne eventuell zum Ersatz verlorener oder stark geschädigter Backenzähne geeignet? Zur Beantwortung dieser Fragen wird in der Regel neben der allgemeinen zahnärztlichen Untersuchung ein Übersichtsröntgenbild (sog. Orthopantomogramm) angefertigt. In speziellen Fällen, beispielsweise bei einer Lage des Weisheitszahnes nahe an einem Gefühlsnerven, kann eine dreidimensionale Röntgenaufnahme erforderlich werden.

WELCHE GEFAHREN KÖNNEN VON WEISHEITSZÄHNEN AUSGEHEN?

Die normale Zahnentwicklung schließt mit dem Erscheinen des Zahnes in der Mundhöhle und mit der Einstellung in die Zahnreihe ab. Wenn diese Entwicklung nicht regulär zum Abschluss kommt, entsteht eine Reihe typischer Probleme.

  • Die Zahnkrone ist vom Knochen durch einen kleinen Spaltraum abgegrenzt. In diesem Schlupfwinkel entstehen häufig (bei bis zu 50 %) Infektionen, die in einzelnen Fällen bis zu schweren Abszessen fortschreiten können.
  • Aus dem Umgebungsgewebe der Zahnkrone können Zysten entstehen, die mitunter große Knochendefekte verursachen.
  • Durch die Krone des Weisheitszahns bzw. das Umgebungsgewebe können die benachbarten Backenzähne geschädigt und Teile der Wurzel regelrecht aufgelöst werden. In gleicher Weise kann das Zahnbett des benachbarten Backenzahnes geschädigt werden.
  • Durch die Bildung von Schmutznischen kann die Reinigung der Backenzähne erschwert sein, so dass es zu Karies am Weisheitszahn oder am Nachbarzahn kommen kann.
  • Der Weisheitszahn stellt eine „Schwachstelle“ im Knochen dar, so dass eine gewisse Häufung von Unterkieferbrüchen an der Stelle der Weisheitszähne beobachtet wird.
  • In seltenen Fällen können aus den Umgebungsgeweben der Zahnkrone gutartige aber auch bösartige Tumore entstehen.

WELCHE RISIKEN HAT DIE ENTFERNUNG VON WEISHEITSZÄHNEN?

Neben den allgemeinen Risiken operativer Eingriffe, wie Wundinfektionen oder auch selten Blutungskomplikationen gibt es typische Operationsrisiken, die bei der Entscheidung zu einer Weisheitszahnentfernung bedacht werden sollen.

  • Der untere Weisheitszahn liegt in der Nähe zweier Gefühlsnerven, von denen einer das Gefühl der Unterlippe, der unteren Zähne und des Zahnfleisches, der andere das Gefühl der Zunge und einen Teil des Geschmacksempfindens vermittelt. Diese Nerven können bei der Zahnentfernung geschädigt werden, so dass eine Gefühlsstörung (beispielsweise ein Taubheitsgefühl) entstehen kann. In seltenen Fällen kann diese Gefühlsstörung sogar dauerhaft bestehen bleiben.
  • Wie durch die Schlupfwinkelinfektion des Weisheitszahnes selbst können auch durch die Zahnentfernung selten schwere Infektionen wie Abszesse oder auch eine Knocheninfektion entstehen. Durch die Entfernung oberer Weisheitszähne können, sehr selten, auch Kieferhöhleninfektionen ausgelöst werden.
  • Da der Weisheitszahn eine „Schwachstelle“ des Unterkiefers bildet, kann in seltenen Fällen zum Zeitpunkt der Zahnentfernung und auch bis etwa vier Wochen danach ein Bruch des Kiefers auftreten. Auch wenn diese Komplikationen selten auftreten: Fragen Sie Ihre(n) Behandlerin/Behandler nach der Einschätzung der Risiken in Ihrem speziellen Fall.

WANN SOLLTEN WEISHEITSZÄHNE ENTFERNT WERDEN BZW. WANN KÖNNEN SIE BELASSEN WERDEN?

Die Empfehlung zu einer Weisheitszahnentfernung ist immer eine individuelle Entscheidung, die Ihr(e) Behandlerin/Behandler nach Ihrer speziellen Befundlage aussprechen wird. Es bestehen aber eine Reihe von Anhaltspunkten aus der wissenschaftlichen Fachliteratur und aus der Diskussion von Expertengruppen, die einen Rahmen für diese Empfehlung bilden.

Demnach sollten Weisheitszähne bei den folgenden Situationen entfernt werden
  • Bei Schlupfwinkelinfektionen am Weisheitszahn (sog. Dentitio difficilis)
  • Bei Karies oder Wurzelentzündungen am Weisheitszahn
  • Bei Zysten oder anderen krankhaften Veränderungen in der Umgebung des Zahnes; in diesen Fällen muss mit der Zahnentfernung eine Gewebeprobe vorgenommen werden
  • Bei Auflösungserscheinungen am Nachbarzahn oder wenn der Weisheitszahn das Zahnbett des Nachbarzahnes gefährdet.
  • Wenn absehbar ist, dass die Weisheitszähne eine Operation am Kiefer, beispielsweise eine Korrektur einer Kieferfehlstellung oder eine Kieferbruchbehandlung erschweren
  • Wenn Weisheitszähne das Zusammenbeißen der Zähne stören oder zu befürchten ist, dass Schmerzen durch die Weisheitszähne ausgelöst werden
Bei folgenden Situationen sollte eine Entfernung der Weisheitszähne zumindest überprüft werden
  • Bei einem längeren Aufenthalt in Regionen ohne moderne medizinische Versorgung
  • Wenn eine zahnbezogene Narkosebehandlung vorgenommen wird und erneute Narkose zur Entfernung eines Weisheitszahnes durchgeführt werden müsste
  • Wenn zu erwarten ist, dass ein Weisheitszahn durch den Druck einer Prothese freigelegt wird und damit eine Schlupfwinkelinfektion begünstigt würde
  • Wenn eine kieferorthopädische Behandlung (Zahnbewegung) durch die Weisheitszähne erschwert wird
In den nachfolgenden Situationen können/sollten die Weisheitszähne belassen werden
  • Wenn eine spontane, regelrechte Einstellung der Weisheitszähne in die Zahnreihe zu erwarten ist
  • Wenn eine Extraktion anderer Zähne und/oder eine kieferorthopädische Behandlung mit Einordnung des Zahnes sinnvoll und von Seiten des Patienten auch gewünscht wird
  • Wenn Weisheitszähne tief im Knochen verlagert sind und ein hohes Risiko operativer Komplikationen besteht, können Zähne ohne umgebende krankhafte Veränderungen belassen werden

WIE WERDEN WEISHEITSZÄHNE ÜBLICHERWEISE ENTFERNT?

Für die Entfernung von Weisheitszähnen ist im Allgemeinen eine ambulante Behandlung ausreichend. Eine stationäre Behandlung kann selten, beispielsweise bei schwerwiegenden Allgemeinerkrankungen (Blutungsneigung, Störungen der Immunabwehr) oder besonderen OP-Verläufen sinnvoll sein. Die Zahnentfernung kann pro Kieferhälfte erfolgen oder mehrere Zähne in einer Sitzung umfassen. Eine Behandlung unter Narkose oder unter beruhigenden, angstlösenden Medikamenten kann sinnvoll sein, wenn die operative Entfernung einen hohen Schwierigkeitsgrad hat oder wenn zusätzliche weitere Behandlungsmaßnahmen kombiniert werden sollen. Bei der Weisheitszahnentfernung wird grundsätzlich angestrebt, sämtliche Anteile eines Zahnes zu entfernen. In Einzelfällen kann es aber sinnvoll sein, kleine Zahnanteile zu belassen, wenn ansonsten Nervläsionen oder unverhältnismäßige Knochendefekte in Kauf zu nehmen wären. Sollten Sie weitere Fragen haben, bitten wir Sie, den fachkundigen Rat bei Ihrer Zahnärztin/Ihrem Zahnarzt zu suchen.



Autor und Fotodokumentation:
Prof. Dr. Dr. Martin Kunkel, Bochum
Quelle: Leitlinie Operative Entfernung von Weisheitszähnen 2012
AWMF-Registernummer 007-003
www.awmf.org/leitlinien



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Wurzelspitzen­resektion

Aufenthalt

ambulant 1 bis 2 Stunden

OP-Dauer

½ Stunde

Narkose

Lokalanästhesie oder Sedierung

Arbeitsunfähigkeit

1 bis 2 Tage empfohlen

Gesellschaftsfähig

sofort

Besonderheiten

weiche Kost, kühlen

WAS IST EINE WURZELSPITZENRESEKTION?

Entzündungen des Zahnmarks d. h. des inneren Weichgewebeanteils des Zahnes (der sog. Zahnpulpa) stellen eine der häufigsten Ursachen von Zahnschmerzen dar. Diese Entzündungen entstehen durch die Ausbreitung einer Karies und das damit verbundene Vordringen von Bakterien bis in den Innenraum des Zahnes. In denmeisten Fällen können diese Entzündungen durch eine Wurzelbehandlung (sog. Endodontische Behandlung) geheilt werden. Dabei wird das entzündete Gewebe entfernt, der Innenraum des Zahnes gereinigt und der verbleibende Hohlraum versiegelt. Probleme können entstehen, wenn eine Entzündung des Zahninneren auf die Umgebung der Wurzelspitze übergreift. In diesen Fällen kann es zu einer Ausbreitung der Infektion in den Knochen, aber auch zu schweren Eiterungen (Abszessen) im Gesicht und am Hals kommen. Bei der Wurzelspitzenresektion werden die infizierte Wurzelspitze und das umgebende Entzündungsgewebe in einem kleinen operativen Eingriff entfernt, um solchen Krankheitsbildern vorzubeugen. Während man früher bei jeder Entzündung der Wurzelumgebung die Notwendigkeit einer chirurgischen Sanierung gesehen hatte, weißman heute, dass ein großer Teil dieser Entzündungen auch durch eine sorgfältige Wurzelbehandlung im Laufe der Zeit ausgeheilt werden kann. Da die Zahnkaries über 90% der europäischen Bevölkerung betrifft, erleiden viele Menschen früher oder später eine Wurzelentzündung und müssen sich dann häufig mit der Entscheidung zwischen einer Wurzelbehandlung und einer Wurzelspitzenresektion auseinandersetzen. Aus diesem Grunde haben wir diese Informationen für Sie zusammengestellt.





WELCHE UNTERSUCHUNGEN SIND FÜR DIE ENTSCHEIDUNG ÜBER EINE WURZELSPITZENRESEKTION NÖTIG?

Für die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Wurzelspitzenresektion sind neben dem allgemeinen Gesundheitszustand vor allem folgende Aspekte zu klären: Hat eine Entzündung der Zahnwurzel auf die Kieferknochen übergegriffen und welche Ausdehnung hat diese Entzündung erreicht?

  • Wurde der Zahn bereits wurzelbehandelt und wenn ja, kann diese Wurzelbehandlung eventuell auch ohne chirurgische Maßnahmen verbessert werden?
  • Kann der Wurzelbereich noch gut erreicht werden, oder ist der Zahn durch Stift- und Kronenaufbauten verschlossen?
  • Welche operativen Risiken und welche Erfolgsaussicht würden eine Wurzelbehandlung auf der einen Seite und eine Wurzelspitzenresektion auf der anderen Seite haben?

Zur Beantwortung dieser Fragen wird in der Regel neben der allgemeinen zahnärztlichen Untersuchung eine Einzelröntgenaufnahme des betreffenden Zahnes (sog. Zahnfilm) oder ein Übersichtsröntgenbild (sog. Orthopantomogramm) angefertigt. Die Abbildungen 1 und 2 zeigen Beispiele für eine normale Zahnwurzel (1) und einen Entzündungsherd (2).


WELCHE GEFAHREN KÖNNEN VON ZAHNENTZÜNDUNGEN AUSGEHEN?

Der gesunde Zahn ist durch einen schmalen Spalt von Bindegewebsfasern, die dem Zahn seinen Halt geben, vom Knochen getrennt. Durch Entzündungsvorgänge an der Wurzelspitze bildet sich der Knochen zurück und es kommt zu einem im Röntgenbild sichtbaren Entzündungsherd.

  • Von diesen Entzündungsherden können akute Infektionen ausgehen, die in einzelnen Fällen bis zu schweren Abszessen fortschreiten können.
  • Aus dem Umgebungsgewebe der Wurzel können durch den Entzündungsreiz Zysten entstehen, die mitunter große Knochendefekte verursachen.
  • Von der Wurzelspitze aus kann es zu chronischen Infektionen des Knochens und des Knochenmarks, der sog. Osteomyelitis kommen.
  • Entzündungsherde im Oberkiefer können zu akuten oder auch chronischen Kieferhöhlenentzündungen führen.
  • Entzündungsherde der Zahnwurzeln können bei Erkrankungen oder Behandlungen, die das Immunsystem schwächen, zu einer Gefahr werden. Unter Chemotherapie oder bei der Unterdrückung des Immunsystems zur Organtransplantation können dadurch schwere Infektionen auftreten.

WELCHE RISIKEN HAT DIE WURZELSPITZENRESEKTION?

Neben den allgemeinen Risiken operativer Eingriffe wie Wundinfektionen oder auch selten Blutungskomplikationen gibt es typische Operationsrisiken, die bei der Entscheidung zu einer Wurzelspitzenresektion bedacht werden sollten.

  • Die unteren Zahnwurzeln liegen in der Nähe eines Nervs, der das Gefühl der Unterlippe, der unteren Zähne und des Zahnfleisches vermittelt (Abb. 3). Dieser Nerv kann bei der Wurzelspitzenkürzung geschädigt werden, so dass eine Gefühlsstörung (beispielsweise ein Taubheitsgefühl) entstehen kann. In seltenen Fällen kann diese Gefühlsstörung sogar dauerhaft bestehen bleiben.
  • Die oberen Zahnwurzeln liegen am Boden der Kieferhöhle. Wie durch den Entzündungsherd selbst können auch durch die Wurzelspitzenresektion Reizungen oder Infektionen der Kieferhöhle auftreten.
  • Wenn die Zahnwurzeln sehr eng stehen, könnten benachbarte Zahnwurzeln bei der Operation geschädigt werden.
  • Die Wurzelspitzenresektion führt nicht immer zum Erfolg. Es können auch danach erneute Entzündungen auftreten, die letztlich die Entfernung des Zahnes nötig werden lassen.
  • Unter Umständen wird erst während des operativen Eingriffs deutlich, dass der Zahn nicht erhalten werden kann. Auch wenn die Häufigkeit dieser Komplikationen insgesamt gering ist: Fragen Sie Ihren Zahnarzt/Ihre Zahnärztin nach der Einschätzung der Risiken in Ihrem speziellen Fall.

WANN SOLLTE EINE WURZELSPITZENRESEKTION DURCHGEFÜHRT WERDEN?

Die Empfehlung zu einer Wurzelspitzenresektion ist immer eine individuelle Entscheidung, die Ihr Zahnarzt/ Ihre Zahnärztin nach Ihrer speziellen Befundlage aussprechen wird. Es bestehen aber eine Reihe von Anhaltspunkten aus der wissenschaftlichen Fachliteratur und aus der Diskussion von Expertengruppen, die einen Rahmen für diese Empfehlung bilden. Demnach sollten Wurzelspitzenresektionen in folgenden Situationen empfohlen werden:

  • bei bleibenden Schmerzen und länger bestehenden Entzündungsherden des Knochens, die durch eine normale Wurzelbehandlung oder deren Wiederholung nicht beseitigt werden konnten
  • wenn Wurzelfüllmaterial über die Wurzelspitze hinaus gelangt ist und Schmerzen verursacht. Insbesondere besteht die Notwendigkeit zur Entfernung, wenn Füllungsmaterial in die Kieferhöhle oder in den Kanal des Unterkiefernerven gelangt ist
  • wenn extreme Krümmungen oder Formstörungen der Wurzeln eine normale vollständige Wurzelbehandlung nicht zulassen
  • bei Zähnen, deren Wurzelkanal (manchmal im Alter) spontan verschlossen und nicht mehr durch Behandlungsinstrumente zu öffnen ist, wenn diese Zahnwurzeln Entzündungen aufweisen

Bei folgenden Situationen sollte eine Empfehlung zur Wurzelspitzenresektion bedacht werden:

  • bei großen Entzündungsherden ab ca. 4-5 mm als Alternative/Ergänzung zur normalen Wurzelbehandlung
  • wenn ein Wurzelkanalinstrument abgebrochen ist und auf direktem Weg nicht entfernbar ist. Eine Entfernung ist allerdings nicht in jedem Fall notwendig
  • wenn die Wurzel bei der normalen Wurzelkanalreinigung (beispielsweise wegen starker Krümmung der Wurzeln) in der Nähe der Wurzelspitze perforiert wurde
  • wenn die Zahnwurzel in der Nähe der Wurzelspitze gebrochen ist und es zur Infektion gekommen ist
  • wenn eine Behandlung ausschließlich unter Narkose möglich ist
  • wenn auch nach klinisch und radiologisch einwandfreier Wurzelkanalfüllung Schmerzen über längere Zeit bestehen
  • bei der Freilegung oder Verletzung von Wurzelspitzen im Rahmen chirurgischer Eingriffe (z. B. Zystenentfernung)
  • wenn Zähne bereits durch eine Wurzelspitzenresektion behandelt wurden und ein erneuter Erhaltungsversuch unternommen werden soll
  • wenn auch nach klinisch und radiologisch einwandfreier Wurzelkanalfüllung Schmerzen über längere Zeit bestehen
  • bei der Freilegung oder Verletzung von Wurzelspitzen im Rahmen chirurgischer Eingriffe (z. B. Zystenentfernung)
  • wenn Zähne bereits durch eine Wurzelspitzenresektion behandelt wurden und ein erneuter Erhaltungsversuch unternommen werden soll

WIE WIRD EINE WURZELSPITZENRESEKTION ÜBLICHERWEISE DURCHGEFÜHRT?

In der Regel ist eine ambulante Behandlung unter örtlicher Betäubung möglich. Der Einsatz weiterer Verfahren im Rahmen der Schmerz- bzw. Angstausschaltung (Dämmerschlaf/Narkose) orientiert sich am Gesamtumfang der chirurgischen Maßnahmen, an allgemeinmedizinischen Kriterien und an der Präferenz des Patienten. Eine stationäre Behandlung kann beispielsweise bei schwerwiegenden Allgemeinerkrankungen oder besonderen OP-Verläufen indiziert sein. Die einzelnen Techniken der Wurzelspitzenresektion und die verwendeten Materialien unterliegen einer stetigen Weiterentwicklung. Eine generelle Empfehlung für ein einzelnes Verfahren kann daher nach derzeitigem Wissensstand nicht ausgesprochen werden. Ziel der Wurzelspitzenresektion ist ein bakteriendichter Wurzelkanalabschluss. Daher stellt die Wurzelspitzenresektion keinen Ersatz für eine exakte Wurzelkanalbehandlung dar, sondern erfordert eine vorherige oder eine intraoperative Wurzelfüllung.


WO FINDEN SIE WEITERE INFORMATIONEN?

BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V.
KASSENZAHNÄRZTLICHE BUNDESVEREINIGUNG
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Universitätsstraße 73
50931 Köln
Telefon: 0221-4001-0
Fax: 0221-40 40 35
E-Mail: post@kzbv.de
www.kzbv.de



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Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Durch moderne und komfortable Behandlungsmethoden lassen sich kaufunktionelle und ästhetisch störende Zahnfehlstellungen zügig und exakt korrigieren.

Für Kinder

Bereits im Kindesalter können Gewohnheiten wie Daumenlutschen, Lippensaugen, Lippenbeißen, Mundatmen oder ein falsches Schluckmuster zu Kiefer- und Zahnfehlstellungen führen. Aber auch angeborene oder vererbte Kieferfehlstellungen können die normale Kiefer- und Zahnentwicklung stören. Lassen Sie sich und Ihr Kind frühzeitig von uns beraten. Oft bewahrt eine präventive kieferorthopädische Behandlung Ihr Kind vor langwierigen umfangreichen Korrekturen.


Für Jugendliche

Die reguläre kieferorthopädische Behandlung beginnt meist im Alter von 9-11 Jahren mit dem Wechsel der Zähne im Seitenzahnbereich.


Herausnehmbare Zahnspangen

Solche Spangen bleiben nicht den ganzen Tag im Mund. Zum Essen und zum Sport werden sie aus dem Mund genommen. Manche Spangen werden auch nur in der Nacht und einige Stunden am Tag getragen. Herausnehmbare Zahnspangen bestehen aus Kunststoff und Draht. Um Zähne zu bewegen, werden manchmal kleine Federchen oder Schrauben eingearbeitet. Es gibt Spangen, die den Kiefer breiter machen oder einzelne gekippte Zähne wieder aufrichten. Wenn die Lage des Ober- und Unterkiefers zueinander nicht korrekt ist, kann dies mit einem sogenannten funktionskieferorthopädischen Gerät korrigiert werden (z.B. Aktivator, Bionator oder Fränkel). Muss zusätzlich zur Lagekorrektur des Ober- und Unterkiefers der Kiefer verbreitert werden und einzelne Zähne begradigt werden, verwenden wir herausnehmbare Vorschubdoppelplatten oder Rückschubdoppelplatten.

Festsitzende Zahnspangen

werden auch Multibracket- oder Multibandapparatur genannt. Sie bleiben die ganze Zeit fest im Mund. Dabei werden kleine Schlösschen (Brackets) mit einem Spezialkleber auf die Zähne aufgebracht. In den Brackets ist die Information gespeichert, wohin die Zähne bewegt werden sollen. Ein Draht (Bogen) verbindet alle Brackets miteinander. Da wir die Zähne effizient, aber sanft bewegen wollen, verwenden wir spezielle Bögen (superelastische Nickel-Titan Bögen). Alternativ zu den klassischen Brackets bieten wir auch selbstligierende Brackets für eine schnellere und angenehmere Behandlung, zahnfarbende Brackets aus Keramik und von außen nicht sichtbare Zahnspangen an (Lingualbrackets, zertifiziert für WIN®). Eine weitere nahezu unsichtbare und vollständig metallfreie Behandlungsmethode bietet Invisalign®.



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Kieferorthopädie für Erwachsene

Eine Korrektur von Kiefer- oder Zahnfehlstellungen ist bei Erwachsenen ebenso sinnvoll wie bei Kindern und Jugendlichen. Da sich Zähne ein Leben lang bewegen lassen, spielt das Alter keine Rolle.

Schiefe oder verschachtelte Zähne

sehen nicht nur unschön aus, sie lassen sich auch schwerer reinigen. Dies kann zu Karies oder Zahnfleischerkrankungen, bis hin zum Knochenverlust, führen. Durch eine kieferorthopädische Korrektur können die Zähne begradigt und somit die Mundhygiene erleichtert werden. Kieferfehlstellungen oder falsche Bisse führen zu einer unnormalen Abnutzung der Zahnoberfläche, zu einer gestörten Kaufunktion oder zu einer Überbelastung des Zahnhalteapparates. Oftmals sind die Zähne neben bereits länger verlorengegangenen Zähnen gekippt. Der Zahnarzt hat es dann schwer die Lücken optimal mit Zahnersatz zu versorgen (Implantate, Brücken, Kronen). Durch eine kieferorthopädische Korrektur können gekippte Zähne wieder aufgerichtet werden (präprothetische Kieferorthopädie). Neben den medizinischen Gründen für eine kieferorthopädische Behandlung spielt natürlich die Ästhetik ebenfalls eine große Rolle. Mit geraden Zähnen lächelt es sich einfach schöner!

Da sich viele Patienten ihre kieferorthopädische Korrektur nicht ansehen lassen möchten, gibt es neben den herkömmlichen Brackets aus Metall oder Keramik, welche auf die Außenseite der Zähne angebracht werden, auch nahezu unsichtbare Methoden. Wir arbeiten mit dem WIN®-Lingualsystem. Dabei handelt es sich um ein Verfahren bei dem die Brackets auf der Innenseite der Zähne befestigt werden. Sowohl die Brackets, als auch die Bögen werden individuell für Sie gefertigt und garantieren somit optimale Ergebnisse.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist die Zahnkorrektur mit durchsichtigen Schienen. Wir sind zertifiziert für Invisalign®. Zahnfehlstellungen werden bei Invisalign durch eine Reihe von individuell für Sie angefertigten und dadurch sehr komfortablen Alignern korrigiert. Diese herausnehmbaren Schienen sind auf den Zähnen fast nicht zu sehen. Alle zwei Wochen setzen Sie ein neues Aligner-Paar ein – und nach und nach, Woche für Woche, bewegen sich Ihre Zähne zur vorgesehenen Endposition.
(Quelle: www.invisalign.de).



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3D-Diagnostik

Wir verwenden eines der modernsten, computergestützten 3D-Röntgengeräte (DVT) um unsere Behandlung zu planen. Schon vor der Operation können wir ein 3D-Modell Ihres Kiefers erstellen und alle Behandlungsschritte simulieren.

Somit wird die Operation verkürzt und wir können den Eingriff schonender und präziser vornehmen. Für Sie bietet dies folgende Vorteile:


  • Geringere Belastung
    Deutlich geringere Strahlenbelastung als bei einer herkömmlichen Computertomographie (CT)

  • Verkürzte Behandlungszeiten
    Präzise Planung und schonender Eingriff

  • Verständliche Darstellung
    Wir klären Sie durch 3D-Visualisierung auf

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Fragen + Antworten

Allgemein

Oralchirurgie

Kieferorthopädie

Sie suchen einen allgemeinen Zahnarzt?

Die Praxisklinik im Kubus ist eine reine Überweiserpraxis für Oralchirurgie, Implantologie und Kieferorthopädie. In diesen Fachgebieten sind wir ausgewiesene Spezialisten. Für jährliche Kontrolluntersuchungen, Füllungen, Prothesen sind die allgemeinen Zahnärzte zuständig.

Was ist ein Kieferorthopäde?

Der Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt, der nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums als Zahnarzt gearbeitet hat und im Anschluss eine mindestens 3-jährige, hauptberufliche und ganztägige Weiterbildung im Fachgebiet der Kieferorthopädie abgeschlossen hat. Diese Spezialausbildung muss sowohl in einer kieferorthopädischen Fachpraxis als auch in einer kieferorthopädischen Universitätsklinik erfolgen. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Facharztprüfung. Nur wer diese Qualifikationen erworben hat, kann sich als Kieferorthopäde oder als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie bezeichnen.

Durch die Erfahrung und die Spezialisierung auf ausschließlich kieferorthopädische Behandlungen ist es dem Fachzahnarzt für Kieferorthopädie möglich, Fehlfunktionen und Fehlentwicklungen bei Kindern frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, individuelle und schonende Therapien bei Kindern und Erwachsenen durchzuführen, seltene Wachstumsmuster zu erkennen und ggf. bei ungünstiger Gewebereaktion richtig zu reagieren.

In der Praxisklinik im Kubus werden Sie von Fachzahnärzten für die Kieferorthopädie (Kieferorthopäden) beraten und behandelt. Unsere Spezialisten führen ausschließlich kieferorthopädische Behandlungen durch. Qualifikation, stetige Fortbildungen und viel Erfahrung sind in unserer Praxis in Magdeburg die Basis, um zusammen mit Ihnen ein wundervolles Ergebnis zu erzielen.

Was ist die Oralchirurgie?

Bei vielen chirurgischen Eingriffen im Mund-/ Kieferbereich ist es besonders wichtig die zahnärztlichen Gesichtspunkte nicht aus den Augen zu verlieren. Im Falle einer Implantation, beispielsweise, muss nicht nur das Implantat optimal im Knochen verankert werden, sondern auch ein adäquater Zahnersatz hergestellt werden. Aufgrund ihrer Erfahrung und Ausbildung eignen sich Oralchirurgen dafür im besonderen Maße. Oralchirurgen sind Zahnärzte, die eine 4-jährige Weiterbildung auf dem Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie absolviert und sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben.

Was ist Implantologie?

Seit über 25 Jahren ist die Implantologie als wissenschaftlich anerkannte Therapie fester Bestandteil der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die zur Verankerung von Zahnersatz oder kieferorthopädischen Behandlungsmitteln eingesetzt werden. Die Vorteile dieser Therapieform liegen in der stabilen und langfristig knochenerhaltenden Verankerung. Implantatversorgungen sind zu einem hohen Prozentsatz erfolgreich. Behandlungsmaßnahmen an Nachbarstrukturen können oft vermieden werden (z.B. das Beschleifen und Überkronen von Nachbarzähnen zur Aufnahme einer Brückenversorgung).

Die heute verwendeten Implantate bestehen in der Regel aus Titan oder Keramik mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturierungen. Diese ermöglichen eine reizlose knöcherne Einheilung und langfristige Funktion.

Ist die Bezahlung in bar oder mit ec‑Karte möglich?

Ja, beides.

Besteht die Möglichkeit einer Ratenzahlung?

Rechnungen für private Leistungen werden bei uns über ein zahnärztliches Abrechnungszentrum gestellt. Sie können mit dem Abrechnungszentrum unterschiedliche Ratenzahlungen vereinbaren. Für die genauen Konditionen händigen wir Ihnen gerne eine Broschüre aus.

Sind Parkplätze vorhanden?

Auf dem Gelände der Praxisklinik im Kubus 3, 3 für Abholpersonen, Ausweichplätze am AMO, Gruson Gewächshäuser.

Kann ich bei Ihnen eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen?

Ja.

Wie sind die Öffnungszeiten?

Montag bis Donnerstag 8-18Uhr
Freitag 8-16Uhr

Gibt es einen rollstuhlgerechten Zugang?

Ja.

Ich habe keinen Überweisungsschein von meinem Zahnarzt bekommen, darf ich trotzdem zu Ihnen kommen?

Der Überweisungsschein dient als Arbeitsgrundlage in der Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt. Bitte bringen Sie einen Arztbrief oder Überweisungsschein mit.

Ich habe ein dringendes Problem, darf ich ohne Termin zu Ihnen kommen?

Bitte vereinbaren Sie kurzfristig einen Termin. Eine Vorstellung ohne Termin ist nicht möglich.

Dürfen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auch nachträglich ausgestellt werden?

Nein.

Wie erreiche ich jemanden im Notfall?

Wir sind telefonisch 24h erreichbar unter: 0391 ‑ 59 77 93 44

Ist Röntgen schädlich?

Wir alle sind einer natürlichen Röntgenstrahlung ausgesetzt. Diese ist je nach Wohnort unterschiedlich. In Deutschland liegt die natürliche Strahlung im Mittelwert bei 2,4 mSv/Jahr (Millisievert/Jahr).

Bei einem Transatlantikflug von Frankfurt/Main nach New York z.B. erhalten Sie eine Strahlendosis von ca. 50 mSv. Bei einer dreidimensionalen digitalen Panoramaaufnahme (OPG/OPT) Ihres Gebisses wird Ihr Körper mit 0,04 mSv belastet (ca. ein sechzigstel der natürlichen jährlichen Belastung). Eine digitale Volumentomographie (DVT) verursacht eine Strahlenbelastung von 0,2 mSv. Unsere Praxis verfügt über eines der modernsten und strahlungsärmsten Röntgengeräte. Dadurch sind wir in der Lage die operativen Eingriffe sehr minimalinvasiv zu gestalten und somit Komplikationen zu mindern.

Eine wesentlich höhere Strahlenbelastung verursacht eine Computertomographie (CT) Ihres Gebisses mit 1-3 mSv. Daher ist die DVT die bessere Methode für dreidimensionale Aufnahmen in der Zahnmedizin. Es gibt heutzutage im zahnmedizinischen Bereich nur sehr wenige Indikationen ein CT zu erstellen.

Was kann gegen meine Angst unternommen werden?

Um Ihnen die Behandlung zu erleichtern, besteht die Möglichkeit manche Behandlungen unter Sedierung (Dämmerschlaf/Lachgas) oder in Vollnarkose durchzuführen. Am besten lässt sich diese Notwendigkeit in einem persönlichen Beratungsgespräch erörtern.

Wie verhalte ich mich nach einem chirurgischen Eingriff in der Mundhöhle?

Bitte beachten Sie hierfür das für Sie individuell ausgehändigte Merkblatt, welches Sie nach dem Eingriff erhalten haben.

Allgemein gilt

Sport:
Sie sollten sich eine Woche nicht körperlich anstrengen. Leichte Spaziergänge sind möglich!

Schwellung:
Schwellungen und Blutergüsse können auftreten. Bitte kühlen Sie geschwollene Bereiche moderat mit einem Kühlpack (3-4 Tage)
KEINE WÄRME! (Sonne/Baden/Sauna) Am Morgen des dritten Tages ist die Schwellung am stärksten (!!) und klingt dann ab.

Schmerzen:
Nehmen Sie sofort das Schmerzmittel ein und sichern Sie eine regelmäßige Einnahme.

Blutungen:
ca. 2 Stunden nach dem chirurgischen Eingriff kann es etwas nachbluten, wenn die örtliche Betäubung nachlässt. Bei stärkeren Blutungen rufen Sie in der Praxis an!
Tupfer im Mund: 30 Min. nach der OP bzw. zu Hause entfernen!!!

Ernährung:
Essen und Trinken erst, wenn die Betäubung nachlässt. 2-4 Tage weiche, gesunde und bekömmliche Kost, keine heißen oder körnigen Speisen. Kaffee, Alkohol und schwarzen Tee für 2-3 Tage vermeiden! Bitte verzichten Sie für mindestens 10 TAGE NACH DEM CHIRURGISCHEN EINGRIFF AUF ZIGARETTEN, da es zu Wundheilungsstörungen kommen kann!

Falls die Einnahme von Antibiotika notwendig ist, verzichten Sie bitte ca. 2-3 Tage auf calciumhaltige Nahrung (Milch, Quark, Joghurt).

Bei einem Knochenaufbau in der Kieferhöhle (Sinuslift) bitte für 14 Tage die Nase nicht schnäuzen! Bitte verwenden Sie ein abschwellendes Nasenspray.

Reinigung:
Direkt nach dem Eingriff den Mund nicht ausspülen (Nachblutungen)! Die Zähne am Abend schonend putzen, dabei das OP-Gebiet aussparen. Mundspülungen frühestens 24 Stunden nach dem Eingriff verwenden. Nach dem Zähneputzen vorsichtig ausspülen!!

Prothese:
Nachts und zum Essen herausnehmen. Wenn möglich in den ersten 10 Tagen nicht tragen.

Straßenverkehr:
Sie sind 24 Stunden nach der OP nicht verkehrstüchtig! Fahren Sie am OP-Tag nicht selbst!

Was kostet eine Sedierung / Dämmerschlaf / Analgosedierung?

95€

Muss bei einer Sedierung / Dämmerschlaf / Analgosedierung sämtlicher Nagellack bzw. Gelnägel entfernt werden?

Bitte entfernen Sie Nagellack bzw. Gelnägel an einem Finger.Bitte entfernen Sie Nagellack bzw. Gelnägel an einem Finger.

Was kostet ein Zahnimplantat?

Die Kosten für ein Zahnimplantat setzen sich zusammen aus dem Zahnarzthonorar, den Preisen für Zahnimplantat und Aufbauteile und was das Zahnlabor für den Zahnersatz in Rechnung stellt. Fast immer hat man die Wahl zwischen einer preisgünstigen Lösung, einer Versorgung mit hohem Standard und einer teuren Luxusleistung. Grob kann man z.B. für das Einsetzen des Implantats ca. 1.000€ rechnen, und für die Krone darauf noch einmal das Gleiche.

Gesetzlich versicherten Patienten erhalten von der Krankenkasse einen Festzuschuss. Sie beteiligt sich dabei nicht an den Implantaten selber, sondern zahlt diesen Betrag für den fertigen Zahnersatz. Bei privat Versicherten und Beihilfepatienten ist die Erstattung von individuellen Verträgen abhängig und kann bis zu 100% des Rechnungsbetrages umfassen (meist 60-80%).

Wie lange hält ein Implantat?

Man kann heute sagen, dass die Haltbarkeit eines Implantat bzw. Implantate kein großes Problem mehr darstellt. Die heute gesetzten Implantate sind nach 10 Jahren noch mit über 90% funktionstüchtig. Es gibt mittlerweile Implantate, die schon über 30 Jahre eingeheilt und funktionstüchtig sind. Bei guter Pflege können Implantate ein ganzes Leben lang halten!

Wie verträglich sind Implantate?

Implantate, die wir verwenden, sind aus bioverträglichem Reintitan. Dieses Material wird schon seit über 50 Jahren in der zahnärztlichen Chirurgie angewandt. Es gibt wissenschaftliche Studien, welche belegen, dass keinerlei allergische Reaktionen auftreten. Implantatverluste treten nur durch bakterielle Infektionen auf.

Ist das Setzen von Implantaten schmerzhaft?

Das Einsetzen der Zahnimplantate erfolgt in der Regel bei örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf in entzündungsfreies Gewebe, so dass der Eingriff zu 100% schmerzfrei verläuft.

Durch unser schonendes Vorgehen sind die Komplikationen nach dem Eingriff in der Regel sehr gering. Natürlich sind die postoperativen Komplikationen mit dem Ausmaß des Eingriffes verbunden und sollten vor der Implantation besprochen werden.

Die Erfahrung zeigt, dass nur wenige Patienten nach der Behandlung in ihrem Alltag für mehr als ein paar Tage beeinträchtigt sind. In häufigen Fällen sind die Patienten nach einer einfachen Implantation gar nicht beeinträchtigt.

Bezahlt meine private Zusatzversicherung auch bei Implantaten?

Eine Zusatzversicherung lohnt sich, wenn die dentale Implantologie beinhaltet ist. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Anzahlbegrenzung oder niedrige Bezuschussung der Implantate Vertragsbestandteil sind. Sie sollten die Versicherungskonditionen vor Vertragsabschluss somit genau prüfen.

Bringt mir mein Bonusheft bei Implantaten etwas?

Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) bezuschussen die gesetzlichen Krankenversicherungen höher beim Nachweis einer regelmäßigen Kontrolle durch Zahnärzte, welches im Bonusheft nachzuweisen ist. Das Bonusheft hilft Ihnen also nur bei Kassenleistungen.

Da die dentale Implantologie eine reine Privatleistung ist, erhalten Sie je nach Bonus ausschließlich einen Zuschuss auf den Zahnersatz. Der Zuschuss liegt in der gleichen Höhe wie bei einer nicht implantologischen Leistung.

Was ist ein Sinuslift?

Der Sinuslift ist ein Verfahren zum Knochenaufbau im Oberkiefer. Im Oberkiefer befindet sich der sogenannte Sinusboden, der die Zahnwurzeln der Backenzähne beherbergt. Er stellt eine dünne knöcherne Platte dar, welche die Kieferhöhle von der Mundhöhle trennt. Sind in diesem Bereich ein oder mehrere Zähne verloren gegangen, nimmt der Sinusboden an Dicke immer mehr ab und bildet einen größeren Hohlraum. Man spricht dann von Knochenabbau (Atrophie).

Das Implantieren von Zahnimplantaten gestaltet sich aufgrund von Knochenabbau im Oberkiefer in diesen Fällen oft problematisch, da das Implantat nicht stabil verankert werden kann. Um dennoch einen implantatgetragenen Zahnersatz zu ermöglichen, muss der Kieferknochen wieder aufgebaut werden. Ein Knochenaufbau (Augmentation) der Kieferhöhle wird erforderlich.

Innerhalb der Implantologie dient der Sinuslift dazu, die notwendigen Voraussetzungen für den Halt der künstlichen Zahnwurzeln wiederherzustellen. Es handelt sich dabei, um eine sichere und gebräuchliche Operationsmethode zum Knochenaufbau. Beim Sinuslift wird der entstandene Hohlraum mit synthetischem oder körpereigenem Knochenersatzmaterial wieder aufgefüllt und somit der knöcherne Sinusboden der Kieferhöhle verdickt. Man spricht dann auch von einer Sinusbodenelevation.

Verursacht ein Sinuslift Schmerzen?

Nein. Um den Patienten die Behandlung so angenehm und schmerzfrei wie möglich zu gestalten, wird die Sinuslift-OP unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Auch eine Sedierung oder Vollnarkose wird von vielen Praxen angeboten und empfiehlt sich bei größeren Eingriffen oder einem beidseitig durchgeführten Sinuslift.

Natürlich sind postoperative Schwellungen oder Schmerzen nicht auszuschließen, die jedoch medikamentös behandelt werden können.

Gibt es bei einem Sinuslift Risiken?

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff birgt auch ein Sinuslift Risiken und kann Komplikationen hervorrufen. Steriles Arbeiten ist daher natürlich oberstes Gebot. Da die Mundhöhle nur desinfiziert werden kann, wird der Eingriff zusätzlich antibiotisch abgedeckt, um das Risiko beim Sinuslift für Infektionen in der Kieferhöhle zu minimieren. Auch Fieber, Schwellungen und Blutergüsse gehören zu den möglichen Nebenwirkungen (bzw. Risiken) einer Sinuslift-OP.

Zu einer der häufigsten Komplikationen, die während einer Sinuslift-OP auftreten können, zählt das Reißen der Kieferhöhlenschleimhaut. Risse sind bei schwierigen Knochenstrukturen in der Kieferhöhle wahrscheinlich und müssen dann mit einer künstlichen Membran verklebt oder vernäht werden. In den meisten Fällen verheilt ein kleinerer Riss jedoch gut und komplikationsfrei. Größere Risse allerdings machen den Abbruch der Operation notwendig, da die Kieferhöhlenschleimhaut maßgeblich an der Bildung des neuen Knochens beteiligt ist und somit der Erfolg der Therapie gefährdet wäre. Ein erneuter Versuch für den Sinuslift kann nach ca. drei Monaten erfolgen.

Was ist Periimplantitis?

Viele Patienten sind sich nicht bewusst, dass Zahnimplantate Risiken, wie Periimplantitis, haben können. Eine Periimplantitis ist eine fortgeschrittene Entzündung des Zahnfleisches, die nach einem implantologischen Eingriff im Bereich des Zahnimplantates auftritt und sich bis in die Tiefe zum Kieferknochen ausbreitet.

Das frühe Stadium der Entzündung bezeichnet man als Mukositis oder auch periimplantäre Mukositis. Hierbei ist nur das weiche Gewebe, also vor allem das implantatumgebende Zahnfleisch entzündet. Diese Form der Entzündung kann nach einer Behandlung ohne Weiteres wieder abklingen.

Eine Periimplantitis hingegen ist irreversibel und verursacht Knochenabbau. Sie kann, wenn sie nicht behandelt wird, zum Verlust des Zahnimplantates führen.

Was sind die Ursachen von Periimplantitis?

Die Entstehungsweise und der Verlauf einer Periimplantitis sind mit der einer Parodontitis vergleichbar, denn auch an Zahnimplantaten oder implantatgetragenem Zahnersatz lagern sich Beläge an.

Werden diese Beläge nicht gründlich und vor allem regelmäßig entfernt, kommt es zu einer Anlagerung von Bakterien am Übergang von Zahnfleisch zum Implantathals. Zahnimplantat-Schmerzen und der Abbau des Kieferknochens sind die Folge. Daraus resultierend zählt unzureichende Mundhygiene zu den Hauptursachen einer Periimplantitis.

Neben mangelnder Mundhygiene gibt es weitere Faktoren, die eine Periimplantitis verursachen und fördern können. Dazu zählen unter anderem:

  • Rauchen
  • Diabetes
  • Unbehandelte Parodontitis
  • Parodontale Vorgeschichte
  • Allgemeinerkrankungen, wie z.B. Diabetes oder Osteoporose
  • Medikamente, z.B. Immunsuppresiva
  • hormonelle Veränderungen, lang anhaltender Stress
  • Unregelmäßige zahnärztliche Kontrollen
  • Schlechte Implantat- und Zahnpflege
  • Mangelhaftes Einheilen des Zahnimplantates im Kieferknochen
Wie kann ich mir eine Periimplantitis-Behandlung ersparen und mich vor einer Entzündung schützen?

Die richtige häusliche Mundhygiene ist das A und O, um die Entstehung von Zahnbelägen und die Anlagerung von Bakterien zu vermeiden. Zusammen mit regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen, einer professionellen Implantatreinigung und anfangs jährlicher Röntgenkontrollen kann für Ihre Zahnimplantate das Risiko einer Periimplantitis minimiert werden. Grundsätzlich sollte bei Patienten mit einem erhöhten Risiko beim zahnärztlichen Kontrolltermin auch ein Markertest (aMMP-8-Test) durchgeführt werden, um auf der sicheren Seite zu sein.

Nach einer Implantation sollten die Termine zur Nachsorge stets eingehalten werden. Normalerweise wird vor dem Einsetzen des endgültigen Zahnersatzes anfangs einmal pro Woche und im weiteren Verlauf der Einheilungsphase einmal pro Monat überprüft, ob das Implantat erfolgreich einheilt. Während dieser Nachsorgetermine kann festgestellt werden, ob sich Zahnfleisch und Zahnimplantat entzündet haben und eine Periimplantitistherapie notwendig ist.

Ersparen Sie sich eine Periimplantitistherapie, indem Sie ihre Zähne und ihr Implantat gründlich reinigen und regelmäßig pflegen und alle Nachsorgetermine bei Ihrem Zahnarzt einhalten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Kieferorthopäden und einem Zahnarzt?

Ein Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt mit einer speziellen Fachzahnarztausbildung. In dieser Zeit spezialisiert der Zahnarzt sich zum Kieferorthopäden. Nur wer eine Fachzahnarztausbildung erfolgreich absolviert hat, darf sich Kieferorthopäde oder Zahnarzt für Kieferorthopädie nennen.

In welchem Alter beginnt eine kieferorthopädische Behandlung?

Behandlungen ab dem 3.-4. Lebensjahr (Frühbehandlung) werden nur bei extremen Kieferfehlstellungen durchgeführt. Eine kieferorthopädische Behandlung beginnt in der Regel zwischen dem 9.-11. Lebensjahr bei Mädchen und bei Jungen zwischen dem 10.-12. Lebensjahr. In dieser Zeit findet ein Wechsel der seitlichen Milchzähne statt. Die Wachstumsphase wird zur Korrektur von Kieferfehlstellungen genutzt. Die Behandlungszeit kann 3-4 Jahre betragen. Nach Abschluss der Wachstumsphase (17.-18. Lebensjahr) können zusätzliche chirurgische Maßnahmen notwendig werden.

Die kieferorthopädische Korrektur von Zahnfehlstellungen ist aber in jedem Alter möglich. Sehr häufig werden Behandlungen bei Zahnersatz oder Kiefergelenksbeschwerden notwendig.

Zahlt die Krankenkasse bei Kieferorthopädie für Erwachsene?

Die kieferorthopädische Behandlung von Erwachsenen ist in der Regel eine Privatleistung und keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Patienten die älter als 18. Jahre sind, müssen die Kosten einer Zahnspange selbst tragen. Eine Ausnahme gibt es bei Patienten mit schweren Kieferanomalien, die kombiniert kieferorthopädisch und kieferchirurgisch behandelt werden müssen, weil die Behandlung dann medizinisch erforderlich ist.

Benötigt man für die Kieferorthopädie eine Überweisung?

Eine Überweisung zum Kieferorthopäden ist nicht notwendig. Wenn Sie bei Ihrem Kind selbst eine Unregelmäßigkeit oder eine ungewöhnliche Zahnstellung festgestellt haben, vereinbaren Sie einfach einen Termin zur Begutachtung. Versicherte gesetzlicher Krankenkassen sollen aber ihre Versichertenkarte bzw. Gesundheitskarte zum Termin mitbringen.

Können Raucher sich kieferorthopädisch behandeln lassen?

Durch den giftigen Tabakrauch, den ein Raucher tagtäglich inhaliert, steigt das Risiko eines Knochenabbaus. Rauchen schadet auch dem Zahnfleisch und den Zähnen selber. Es wird daher empfohlen, vor einer Behandlung, mit dem Rauchen auszuhören. Das wird nicht nur bei Zahnspangen empfohlen sondern generell.

Was bedeutet unsichtbare Zahnspange und Invisalign?

Gibt es eine unsichtbare Zahnspange? Ja die gibt es. Obwohl der Begriff unsichtbar durch fast unsichtbar ersetzt werden sollte, da die Zahnspange bei genaueren Hinsehen doch wahrgenommen wird. Diese Behandlungsmethode nennt sich Invisalign, was sich aus dem engl. Wort “invisable” = unsichtbar und “aligner” = Schienen zusammen setzt. Bei Invisalign werden transparenten Behandlungsschienen eingesetzt, die beim Sprechen nicht stören aber zum Essen und Zähneputzen herausgenommen werden.

Der Einsatz von Invisalign ist vor allem für Menschen interessant, die einen gewissen Anspruch an Ästhetik haben und vielleicht am Tag sehr viel Kontakt mit Menschen haben. Es ist eine besondere Art von Zahnspange für Erwachsene.

Eine weitere Form der unsichtbaren Zahnspange ist die linguale Orthodontie, bei der die Brackets an den Innenflächen der Zähne angebracht werden (s.Behandlungsspektrum).

Was ist ein Bracket?

Ein Bracket ist Bestandteil der festen Spange zur Kieferregulierung. Die Befestigung eines Brackets erfolgt durch eine bestimmte Klebetechnik direkt am Zahn. Sie können aus Keramik, Kunststoff oder Metall bestehen und werden in der Kieferorthopädie auch als “Festsitzende Apparatur” bezeichnet. Ein Bracket ist eine Haltevorrichtung zur Befestigung von Spannbögen, Druckfedern und Zugfedern oder elastische Gummizüge. Die Reinigung der Brackets erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Zahnreinigung, da sich Speisereste leicht festsetzen können.

Wann ist es Zeit, zum ersten Mal einen Kieferorthopäden aufzusuchen?

Die große Anzahl sowie die verschiedenen Ausprägungen von Zahn- und Kieferfehlstellungen erschweren die Antwort auf diese Frage. Im Allgemeinen orientiert man sich bei Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung nicht nur am Lebensalter, sondern ebenso auch am dentalen bzw. skelettalen Alter.

Grundsätzlich gilt: Je schwerer die Zahn- bzw. Kieferfehlstellung, desto früher sollte mit einer kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden. Bei ungünstigen Wachstumseinflüssen (z. B. starker Vor- oder Rückbiss des Unterkiefers) oder starken Engständen ist eine sog. Frühbehandlung sinnvoll, um eine Verstärkung der Zahn- oder Kieferfehlstellung zu verhindern. Eine Frühbehandlung startet in der Regel im Alter von 8-9 Jahren und dauert ca. 1,5 Jahre.

Hauptbehandlungen starten idealerweise, wenn der Zahnwechsel im Eckzahn- und Seitenzahnbereich beginnt. Dies kann zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr passieren. Kieferorthopädische Hauptbehandlungen erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. 2-4 Jahren. In diesem Alter lassen sich der Durchbruch der bleibenden Zähne sowie das Wachstum der Kiefer noch ideal beeinflussen. Um den richtigen Zeitpunkt für eine kieferorthopädische Behandlung nicht zu verpassen, sollten Sie Ihr Kind im Alter von ca. 8 Jahren einem Kieferorthopäden vorstellen.

Warum stehen meine Zähne schief?

Zahn- und Kieferfehlstellungen können angeboren sein. Beispiele hierfür sind starke Vor- und Rückbisse des Unterkiefers, sehr schmale Kiefer oder auch Nichtanlagen von Zähnen.

Zahnfehlstellungen können aber auch während des Lebens entstehen. So sind z. B. langes Daumen- oder Schnullerlutschen, ein falsches Schluckmuster sowie ein vorzeitiger Verlust von Milchzähnen schädlich für die Zahnstellung und Gebissentwicklung.

Bis zu welchem Alter ist Kieferorthopädie möglich?

Die Korrektur von Zahnfehlstellungen ist durch die modernen und innovativen kieferorthopädischen Behandlungstechniken in jedem Alter möglich.

Gibt es auch Kieferorthopädie für Erwachsene?

Ja! Selbstverständlich lassen sich Zahnfehlstellungen auch im Erwachsenenalter korrigieren. Heutzutage gibt es in der Kieferorthopädie eine Vielzahl an Möglichkeiten für eine individuelle und fast unsichtbare Zahnkorrektur.

In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir mit Ihnen die für Sie optimale kieferorthopädische Behandlung. Um eine perfekte Ästhetik zu erreichen, stehen uns im Rahmen der Erwachsenenkieferorthopädie Keramikbrackets, eine linguale (an der Innenseite der Zähne angebrachte) Bracketapparatur oder auch eine Behandlung mit durchsichtigen Schienen (Invisalign®) zur Verfügung.

Welche Arten von Zahnspangen gibt es?

Man unterscheidet zwischen herausnehmbaren Zahnspangen und festsitzenden Zahnspangen. Herausnehmbare Zahnspangen können Platz im Zahnbogen schaffen oder die Kieferstellung positiv beeinflussen. Festsitzende Zahnspangen dienen der genauen Feineinstellung der Verzahnung und der idealen Ausformung der Zahnbögen.

Wie läuft eine kieferorthopädische Behandlung ab?

Im ersten Beratungsgespräch beurteilen wir den Zahnstatus sowie die Kieferposition und –funktion. Im Anschluss daran führen wir eine den Befunden angepasste kieferorthopädische Diagnostik durch. Diese besteht aus Abdrücken der beiden Kiefer, Röntgenbildern sowie Fotos. Zusammen mit den Informationen aus dem Anamnesebogen und den diagnostischen Unterlagen können wir im weiteren Verlauf einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan erstellen.

Zum folgenden Termin besprechen wir mit Ihnen die geplante kieferorthopädische Therapie und erläutern alle möglichen Behandlungstechniken.

Nach der Kostenzusage seitens Ihrer Krankenkasse bzw. Versicherung können wir die Termine für das Einsetzen der ersten Behandlungsapparatur vereinbaren.

Ist die Behandlungsapparatur eingesetzt, so finden regelmäßige Kontrollen der Zahnspange statt: bei herausnehmbaren Zahnspangen in Abständen von ca. 6-8 Wochen, bei festsitzenden Zahnspangen im Abstand von ca. 4-6 Wochen.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Je nach Fehlstellung, biologischer Reaktionslage oder auch Mitarbeit des Patienten dauert eine Behandlung im Kinder- und Jugendalter zwischen 2 und 4 Jahren. Kleinere Zahnkorrekturen lassen sich auch in kürzeren Zeiträumen durchführen.

Wie müssen meine Zahnspangen gereinigt werden?

In der Regel genügt bei herausnehmbaren Zahnspangen die gründliche Reinigung mit Zahnbürste und Zahnpasta. Bei hartnäckigen harten Belägen kann man in Einzelfällen auf Reinigungstabletten zurückgreifen. Diese sollen jedoch nicht zu oft zur Anwendung kommen, da diese die Oberfläche der Kunststoffbasis der Zahnspange angreifen können.

Bei einer festen Zahnspange benötigt der Patient spezielle Hilfsmittel für die sorgfältige Reinigung. Dies sind z. B. Zahnbürsten mit unterschiedlich hohen Borsten sowie Interdentalbürsten, mit denen man die empfindlichen Bereiche zwischen und rund um die Brackets besonders gut erreichen kann. Für die elektrischen Zahnbürsten gibt es speziell auf Zahnspangenträger abgestimmte Aufsätze.

Neben der richtigen Ausstattung ist es am wichtigsten, sich genügend Zeit für die Zahnpflege zu nehmen, um an allen Zahnflächen ein optimales Putzergebnis zu erreichen. Gerne zeigen wir Ihnen die optimalen Putztechniken und entsprechenden Hilfsmittel! Sprechen Sie uns an!

Verursacht das Einsetzen einer festen Zahnspange Schmerzen?

Das Einsetzen der festen Zahnspange selbst verursacht keine Schmerzen. Jedoch können die Zähne in den ersten Tagen nach dem Einsetzen der Zahnspange schmerz- bzw. kauempfindlich sein. Diese Beschwerden klingen jedoch in der Regel nach kurzer Zeit ab. Ebenso können die Innenflächen der Wangen empfindlich reagieren, bis sich diese an die neue Oberfläche der Brackets gewöhnt haben. Erste Hilfe schafft das Projektionswachs, das wir Ihnen beim Einsetztermin mitgeben.

Was bringt eine KFO-Behandlung?

Die Zahnstellungskorrektur vermindert ungünstige Nischen und Zwischenräume, in denen sich Bakterien ansiedeln, die zu Karies und Parodontitis führen können. Die Lagekorrektur von fehlerhafter Stellung des Oberkiefers zum Unterkiefer kann soll zukünftige Kiefergelenkserkrankungen vermeiden. Weiterhin sind gerade Zähne ästhetischer und die Lebensqualität steigt dadurch meist deutlich.

Warum erhalten immer mehr Erwachsene eine kieferorthopädische Behandlung?

Früher wurde von Zahnärzten seltener auf die kieferorthopädischen Behandlungsmöglichkeiten von Erwachsenen hingewiesen. Heutzutage legen Erwachsene immer mehr Wert auf Ihre äußere Erscheinung und wollen auch durch ein schöneres Lächeln mehr Lebensqualität beruflich und privat gewinnen.

Was ist ein Aktivator?

Ein Aktivator ist eine funktionskieferorthopädische Apparatur, die durch Nutzung von körpereigenen Kräften und Beeinflussung der Muskulatur das Wachstum des Unterkiefers anregt und somit die Lage beider Kiefer zueinander verändert. Das Gerät besteht aus einem Kunststoffkörper, darin eingearbeiteten Haltelementen sowie einem vor den Schneidezähnen liegenden Drahtbügel.

Was ist ein Bionator?

Ein Bionator ist eine funktionskieferorthopädische Apparatur, die dem Aktivator ähnelt, jedoch nicht nur Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigiert, sondern auf den gesamten Körper des Patienten wirkt und u. a. eine Veränderung der Kopf- bzw. Körperhaltung ermöglicht.

Was ist eine aktive Plattenapparatur?

Eine „aktive Platte“ ist eine herausnehmbare Zahnspange, die von selbst Kräfte auf die Zähne ausübt. Sie besteht aus einem Kunststoffkörper, Halte- sowie aktiven Elementen und Schrauben und bewirkt aktive Zahnbewegungen.

Was sind Auxiliaries?

Auxiliaries sind an kieferorthopädische Behandlungsapparaturen koppelbare Hilfsteile wie Federn, Ketten oder Drahtelemente.

Was sind Brackets?

Befestigungselemente, die auf die Oberfläche von Zähnen oder sie umschließende Metallbänder geklebt werden und im Zusammenspiel mit Bögen die Bewegung von Zähnen bewirken. Die Bögen können mittels Kunststoff- bzw. Drahtring befestigt oder durch einen Clip im Bracketslot gehalten werden (selbstligierende Brackets). Es gibt einflügelige (Single-Bracket) oder zweiflügelige Brackets (Twin-Bracket). Werden sie an der Außenseite der Zähne befestigt, spricht man von bukkalen Brackets. Werden sie auf die Zahninnenseite geklebt, von Lingualbrackets.

Können die Aufgaben der festen Spangen genauso gut von losen Spangen übernommen werden?

NEIN! Lose und feste Spangen haben verschiedene Aufgaben und ihre spezielle Behandlungsaufgabe. Sie können sich in der Regel nicht gegenseitig ersetzen − jedoch ergänzen!

Anders als die sogenannte lose oder herausnehmbare Zahnspange wirkt eine festsitzende Zahnspange 24 Stunden am Tag! Darüber hinaus können mithilfe der Brackets die erforderlichen Kräfte viel gezielter und kontrollierter auf die Zähne übertragen werden. In vielen Fällen kann nur eine festsitzende Zahnspange das gewünschte Behandlungsziel erreichen, z.B. wenn Zähne gezielt bewegt werden müssen. Eine herausnehmbare Zahnspange ist dazu nicht in der Lage.

Wann kann oder muss mit der kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden?

Dies kann pauschal nicht beantwortet werden, da der richtige Behandlungszeitpunkt stark von der Behandlungsaufgabe abhängt.

Die sogenannten Frühbehandlungen beginnen frühestens im 4. Lebensjahr. Es gibt einige Zahn- und Kieferfehlstellungen, die bereits mit ca. 7 Jahren behandelt werden sollten. In der Regel liegt der Behandlungsbeginn zwischen 9 und 13 Jahren.

Grundsätzlich ist die beste Zeit für eine kieferorthopädische Behandlung die sogenannte Wachstumsphase zur Zeit des späten Wechselgebisses. In dieser Zeit entwickeln sich die Kieferknochen am stärksten.

Machen feste Spangen (Brackets) die Zähne kaputt?

Ein klares NEIN! Es kommt nur auf die richtige und regelmäßige Reinigung der Zähne an. Sie erhalten bei uns an dem Tag, an dem die feste Zahnspange geklebt wird, eine professionelle Einweisung in die richtige Zahnpflege mit der festen Spange (Multiband).

Wird die Zahnoberfläche durch das Bekleben mit einem Bracket beschädigt?

NEIN! Der Zahnschmelz wird zwar in dem Bereich, in dem die Brackets aufgeklebt werden sollen, mit einer Säure angeraut, damit der Bracketkleber auf dem Zahn anhaften kann. Diese Rauhigkeit ist allerdings so gering, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar ist. Wenn das Bracket aufgeklebt ist, ist auch die Rauhigkeit wieder verschwunden. Nach dem Entfernen der Brackets werden die Zähne mit einem Fluorid wieder versiegelt.

Sind nach der Abnahme der festen Behandlungsgeräte Rückstände oder Beschädigungen an den Zähnen zu erwarten?

Ein klares NEIN! Wenn die Richtlinien der Zahnpflege erfüllt werden, kann mit dem bloßen Auge kein Unterschied festgestellt werden. Die mikroskopisch feststellbaren Unterschiede verschwinden in aller Regel nach einigen Wochen durch Remineralisation aus dem Speichel ebenfalls, d.h. der Zahn wird durch die im Speichel enthaltenen Mineralien wieder belastungsfähiger gemacht.

Wie reinigt man eine herausnehmbare Zahnspange?

Die Technik der Zahnspangenpflege ist recht einfach: Gebürstet wird die Zahnspange unter fließendem, lauwarmen Wasser mit einer Zahnbürste. Die Spange sollte Sie dabei nicht an den Drähten anfassen (diese können sich dabei verbiegen), sondern die Spange am Kunststoffteil festhalten. Zur Reinigung kann durchaus auch Zahnpasta verwendet werden. Danach muss die Apparatur allerdings gründlich nur mit Wasser nachgeputzt werden. Bei täglicher Pflege sind Reinigungstabletten nicht nötig, denn dabei können Korrosionen an den Metallteilen auftreten und die Drähte gefährden!

Unser Tipp: Statt Reinigungstabletten lieber ein Glas Essigwasser mixen und die Zahnspange darin reinigen. Oder legen Sie die Spange in den Geschirrspüler (unter 50°C!). Achtung! Die Spangen niemals auskochen, weil sie sich dabei verformen und danach nicht mehr passen!

Wird die kieferorthopädische Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen?

Die GKV zahlt eine kieferorthopädische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Für Erwachsene zahlt sie in Ausnahmefällen, wenn eine sogenannte schwere Kieferanomalie (von der Norm abweichenden Kieferentwicklungen wie Deformationen, falsche Bisslagen etc.) vorliegt, bei der eine kieferchirurgische Mitbehandlung erforderlich ist.

Nicht übernommen werden die Behandlungen sogenannter leichter Kieferanomalien, sowie Zusatzleistungen wie z.B. Spezialbrackets, Spezialbögen, Lingualtechnik, unsichtbare Schienen usw. Bereits im ersten kieferorthopädischen Beratungsgespräch erhalten Sie detaillierte Informationen über die Gestaltungsmöglichkeiten bzgl. der Kosten Ihrer kieferorthopädischen Behandlung.

Wenn die Krankenkasse nichts zahlt, bedeutet dies leider nicht, dass die Behandlung unnötig ist!

Wird die kieferorthopädische Behandlung von der privaten Krankenversicherung (PKV) übernommen?

Prinzipiell ja, auch ohne Altersbegrenzung. Es gibt jedoch so viele verschiedene Tarifformen, dass genaue Informationen über die Leistungsfähigkeit Ihres Versicherungsvertrages nur nach gründlicher Einsicht der Vertragsunterlagen möglich sind.

Grundsätzlich gilt, dass in der PKV nur das bei Vertragsabschluss unbekannte Risiko ohne Risikozuschläge mitversichert ist. Deshalb ist es ratsam, vor der kieferorthopädischen Erstberatung den Versicherungsschutz zu optimieren.

Gibt es Versicherungen, um mich gegen den Fall, dass die Krankenkasse die Behandlung nicht zahlt, abzusichern?

Ja, sogenannte Zahnzusatzversicherungen. Achten Sie aber bitte darauf, dass Kieferorthopädie im Leistungspaket eingeschlossen ist. Empfehlungen sind hier aufgrund der Vielzahl der Tarife allerdings schwierig.

Wie wichtig ist die richtige Zahn- und Kieferstellung für die Gesundheit?

Erst eine exakte Zahn- und Kieferstellung erlaubt das perfekte Zusammenspiel von Ober- und Unterkieferknochen sowie dem Kiefergelenk. Dann arbeitet der sogenannte Kauapparat reibungslos. Er übernimmt etliche Funktionen, die einen erheblichen Anteil an der Lebensfreude und -qualität haben. Dazu zählen das Abbeißen, Kauen und Schlucken sowie das ungehinderte Sprechen und die korrekte Nasenatmung bei geschlossenem Mund. Und ganz wichtig: das Lächeln. Wenn es harmonisch und individuell schön ist, trägt es enorm zur persönlichen Zufriedenheit bei. Ist das Gebiss darüber hinaus symmetrisch und harmonisch aufgebaut, unterstützt es die gerade Kopf- und Körperhaltung.

Müssen alle Milchzähne raus sein?

Nein! – auch wenn dies leider eine weit verbreitete Meinung ist. Kieferorthopädische Behandlungen können in jedem Alter notwendig sein, ob mit oder ohne Milchzähne. Die kieferorthopädische Behandlung schadet der Zahnentwicklung nicht, sodass die meisten Behandlungen sogar vor einem vollständigen Zahnwechsel beginnen. Natürlich gibt es auch Fälle, bei denen es sinnvoll ist, den vollständigen Zahnwechsel abzuwarten. Das muss individuell entschieden werden. Vertrauen Sie bitte hier auf unsere Erfahrung und unser Fachwissen.

Was mache ich bei Schmerzen oder Problemen mit der Spange außerhalb der Sprechzeiten?

Bei Problemen mit herausnehmbaren Zahnspangen reicht es, die Spange vorrübergehend nicht zu tragen. Aber aufgepasst: Wird die Zahnspange zu lange nicht getragen, passt sie nicht mehr. Darum unbedingt sofort einen Kontrolltermin bei uns ausmachen. Tauchen Probleme mit festen Zahnspangen auf, hilft es meistens, die störenden Teile der Spange mit dem Schutzwachs abzudecken, den wir jedem Patienten beim Einsetzen der festen Zahnspange mitgeben. Das verringert bzw. verhindert die Schmerzen und Verletzungen, insbesondere in der Gewöhnungszeit. Trotzdem gilt auch hier: Schnellstmöglich einen Kontrolltermin vereinbaren, damit wir kontrollieren können, was die Probleme verursacht.

Seien Sie unbesorgt: Sollte unsere Praxis wegen Fortbildung oder Urlaub nicht erreichbar sein, sorgen wir für eine Vertretung.

Warum folgt auf eine feste Zahnspange meist auch eine herausnehmbare?

Zähne „wandern“. Nach der Behandlung mit einer festen Zahnspange tendieren sie dazu, sich wieder zurück in ihre alte Position zu bewegen. Ohne Weiterbehandlung käme es zu einem sogenannten Rezidiv (Rückfall der Zähne in ihre Ursprungsposition).

Das liegt daran, dass unsere Zähne durch unterschiedliche Fasern mit dem Knochen verbunden sind und diese Fasern eine Weile brauchen, um sich an die neue Position zu gewöhnen. Dafür sorgt eine herausnehmbare Spange, die mindestens 1 Jahr lang getragen und regelmäßig von uns kontrolliert werden muss.

Diese Phase der Behandlung nennt man die Retentionsphase einer kieferorthopädischen Behandlung. Die beste Retention, also das Halten der Zähne in der erreichten Position, erzielt man, wenn man sein ganzes Leben lang etwas dafür tut. Deshalb muss aber niemand für immer eine lose Zahnspange tragen. Sehr gut bewährt hat sich die Befestigung eines dünnen Drahts an der Innenseite der Frontzähne, der die Zähne in der gewünschten Position hält.

Wann sehe ich beim Tragen einer herausnehmbaren Zahnspange erste Erfolge?

Der Erfolg richtet sich meistens nach der Tragezeit. Je fleißiger die Zahnspange getragen wird, desto schneller sieht man den Erfolg.

Warum dauern kieferorthopädische Behandlungen so lange?

Bei kieferorthopädischen Behandlungen geht es meist um sanfte Korrekturen an den Kiefern und den Zähnen. Sanft können diese Korrekturen aber nur sein, wenn man ihnen Zeit lässt. Nur dann kann der Körper diese Korrekturen akzeptieren und in sein Wachstumsprogramm integrieren.

Warum sind manche Termine vormittags?

Bestimmt Termine wie die Erstberatung und das Einsetzen oder Entfernen von festsitzenden Zahnspangen können mehrere Stunden dauern. Daher legen wir diese Termine aus organisatorischen Gründen auf den Vormittag. Da die meisten unserer Patienten schulpflichtig sind, finden alle anderen Termine hauptsächlich nachmittags statt. Ob vor- oder nachmittags: Als Bestellpraxis vergeben wir nur feste Termine ohne lange Wartezeiten.

Wie wird die festsitzende Zahnspange eingesetzt?

Die Befestigungselemente, sprich Brackets, werden mit einem speziellen Dentalkleber auf die Zähne aufgeklebt. Sie sitzen sehr fest und halten auch bei großen Kaubelastungen. Es kann aber durchaus passieren, dass sich mal ein Bracket löst. Dann bitte so schnell wie möglich zu uns in die Praxis kommen, damit wir es wieder befestigen.

Werden bei einer kieferorthopädischen Behandlung die Zähne locker?

Bei der Behandlung mit einer festen Spange werden die Zähne über Distanzen von mehreren Millimetern durch den Knochen bewegt. Dabei kommt es zu einer leichten Lockerung der Zähne. Die Zähne festigen sich aber wieder, sobald die Bewegung abgeschlossen ist.

Darf ich mit einer festen Zahnspange alles essen?

Fast alles. Die Brackets machen einiges mit, aber auf besonders zähe, klebrige Lebensmittel wie Gummibärchen, Kaubonbons oder Lakritz sollte während der Tragezeit verzichtet werden. Sonst könnte es passieren, dass die Zahnspange Schaden nimmt oder sich Brackets lösen. Aber keine Sorge: Nach dem Einsetzen der festen Spange informieren wir Sie intensiv über dieses Thema und geben Ihnen wichtige Hinweise zum Umgang mit der festen Spange.

Warum sind regelmäßige Kontrolltermine so wichtig?

Die feste Zahnspange arbeitet Tag und Nacht. Das bedeutet, dass die sanften Kräfte ohne Pause aktiv sind. Bei den Kontrollterminen werden die Kräfte gezielt gesteuert. Um das gewünschte Korrekturziel zu erreichen, muss der Bewegungsprozess der Zähne ständig kontrolliert und angepasst werden. Bleiben die regelmäßigen Termine zur Überprüfung aus, kann es sein, dass die Behandlung außer Kontrolle gerät, was zu Verzögerungen und im schlimmsten Fall zu ernsthaften Problemen führen kann.

Falls Sie einen Termin also einmal nicht wahrnehmen können, dann informieren Sie uns rechtzeitig und vereinbaren Sie unmittelbar einen Ersatztermin.

Können Kinder/Jugendliche auch ohne Begleitung der Eltern zum Termin kommen?

Ja. Zu den normalen Kontrollterminen dürfen Kinder und Jugendliche gerne alleine kommen. Bei den ersten Terminen ist es allerdings wichtig, dass die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten dabei sind. Denn dort werden der Befund, der genaue Behandlungsplan und die Kostenregelung besprochen. Auch bei Änderung der Therapie ist es wichtig, dass die Kinder nicht allein zum Termin erscheinen. Sollte die Anwesenheit eines Elternteils/Erziehungsberechtigten notwendig sein, informieren wir Sie selbstverständlich vorher.

Warum müssen manchmal bleibende Zähne gezogen werden?

In manchen Fällen ist für alle Zähne einfach zu wenig Platz im Kiefer vorhanden. Das liegt daran, dass sich die Zahn- und Kiefer-Erbanlagen auf unterschiedlichen Genen befinden: Ein Kind kann also die Zähne von der Mutter und die Kiefer vom Vater geerbt haben. So kann es sein, dass die Proportionen im Verhältnis nicht zueinander passen. Wenn Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander passen, kann es ebenfalls vorkommen, dass Zähne entfernt werden müssen, um eine Korrektur zu ermöglichen. Nach der kieferorthopädischen Behandlung ist von den „Lücken“ allerdings nichts mehr zu sehen.

Sollten Weisheitszähne immer entfernt werden?

Nein. Weisheitszähne müssen nur entfernt werden, wenn der Platz nicht ausreicht oder ihre Position so ungünstig ist, dass sie nicht in den Zahnbogen einzuordnen sind. In der Regel sollte eine Entfernung nicht vor dem 14. Lebensjahr erfolgen. Das Zusammenschieben der Frontzähne hat laut wissenschaftlichen Untersuchungen übrigens nichts mit dem Durchbruch der Weisheitszähne zu tun.

Ist es möglich, dass man die Zahnspange nicht sieht?

Besonders Erwachsenen ist es wichtig, dass die Zahnspange möglichst unauffällig ist. Dank einer speziellen Zertifizierung können wir Ihnen verschiedene Behandlungsmethoden anbieten, die höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht werden und praktisch unsichtbar sind.

Stört die Zahnspange beim Spielen eines Musikinstruments?

Anfangs ist das Spielen insbesondere von Holz- oder Blechblasinstrumenten wie z. B. einer Trompete natürlich ungewohnt und erfordert eine gewisse Flexibilität und Behutsamkeit. Mit etwas Übung und Geduld gelingt das Spielen von Musikinstrumenten aber genauso gut wie ohne Zahnspange.

Was kostet es, wenn die herausnehmbare Zahnspange verloren geht?

Je nach Versicherung und Vertragsbedingungen muss eine Ersatzspange bei Verlust ggf. selbst bezahlt werden. Im Einzelfall entscheidet das die Krankenkasse.

Darf ich als Patient einer anderen KFO-Praxis zu Ihnen wechseln?

Das empfehlen wir nur in Ausnahmefällen bzw. wenn es sich nicht vermeiden lässt, z. B. wegen Umzugs. Häufig ist ein Wechsel mit einer Verlängerung der Behandlungsdauer, höheren Kosten und möglicherweise auch mit einer Änderung der Therapie verbunden, denn jede Praxis verwendet ihr eigenes Behandlungskonzept und ihre eigenen Behandlungssysteme.

Wie kann ich mein Kind während seiner Behandlung sinnvoll unterstützen?

Ihre Unterstützung ist für Ihr Kind und den Behandlungserfolg sehr wichtig. Besonders die dringend erforderliche, tadellose Mundhygiene während der Behandlung mit einer festen Zahnspange braucht erfahrungsgemäß häufige Ermunterung. Erinnern Sie Ihr Kind also an die regelmäßige Reinigung und helfen Sie ihm, wenn es z. B. mit dem Bürstchen für die Zahnzwischenräume nicht zurechtkommt.

Mit dem Einhalten der regelmäßigen Kontrolltermine bei uns und der Termine bei Ihrem Hauszahnarzt zur regelmäßigen Prophylaxe, leisten Sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Zähne bei Abschluss der Behandlung nicht nur geradestehen, sondern auch gesund sind. Denken Sie also daran, die Termine regelmäßig wahrzunehmen. Tipp: Vereinbaren Sie beim Verlassen der Praxis gleich den nächsten Termin.

Weitere Fragen

Wir bitten Sie, sich bei weiteren Fragen telefonisch oder per bei uns zu melden, um gemeinsam einen individuellen Informations- und Beratungstermin zu finden.

Die Praxis

 

 

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Implantologie / Oralchirurgie

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Kieferorthopädie

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Die Zahnärzte

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Für Überweiser

Unsere Philosophie

 
  • Durch individuelle Behandlungskonzepte auf höchstem zahnmedizinischen Niveau gemeinsam zum Ziel
  • Reine Überweiserpraxis für Oralchirurgie und Implantologie somit garantierte Rücküberweisung
  • Teamwork
  • Verlässlichkeit und Fairness
  • Menschlichkeit
  • Sorgfalt
  • Kompetenz

Was Sie von uns erwarten können

Service
  • Lückenloser Informationsausstausch
  • Gemeinsame Zeitstrahlplanung
  • Fachlich respektvoller Austausch als Bereicherung
  • Verantwortungsvolles Handeln
  • 24h telefonische Erreichbarkeit
Kommunikation
  • Individuelle Beratung
  • Abgestimmtes Behandlungskonzept
  • Informationsaustausch persönlich,
    Telefon, Fax, Brief und Mail
Umsetzung
  • Schonende und atraumatische Behandlung

Ihre Vorteile

 
  • Zufriedenheit Ihrer Patienten
  • Routinierte Durchführung der Behandlung
  • Schneller Informationsaustausch
  • Hohe Wirtschaftlichkeit durch Konzentration auf das Wesentliche
  • Hospitation und Fortbildung für Sie und Ihr Team
  • Kompetenzgewinn durch hohes Niveau und konstante Patientenführung
  • Weiterempfehlung Ihrer Praxis durch zufriedene Patienten

Unsere Leistung

Diagnostik
  • Digitales Röntgen mit reduzierter Strahlenbelastung
  • Dreidimensionale Bildgebung mit modernstem Volumentomograph
  • Digitale Operationsplanung (3D-Simulation)
  • CAD/CAM Navigationstechnik
  • Schonende Behandlung und vorhersagbare Ergebnisse

 

Anästhesie
  • Minimalinvasive Lokalanästhesie
  • i.v. Sedation (Dämmerschlaf) zertifiziert für „Conscious Sedation in Oral Surgery“
  • Schonende Intubationsnarkose mit Larynxmaske
  • Entspannung für Patient und Behandler

 

Implantologie
  • Autologer Knochentransfer
    - Entnahme intraoral oder extraoral (Beckenkamminnenschaufel)
    - Horizontale und vertikale Augmentation
    - Direkter und indirekter Sinuslift
  • Einsatz von Knochenersatzmaterialien und Membranen
  • Ästhetische Implantatchirurgie
  • Periimplantitistherapie
Oralchirurgie
  • Schonende Weisheitszahnentfernungen
  • Schwierige Zahnextraktionen und -osteotomien
  • Wurzelspitzenresektionen mit retrograder Wurzelfüllung
  • Zahn-(Keim-) Transplantationen
  • Operative Behandlung von Zysten
  • Exostosenentfernung
  • Entfernung von Fremdkörpern und Osteosynthesematerialien
  • Kieferhöhlenoperationen
  • Traumatologie
  • Mundschleimhauterkrankungen
Parodontalchirurgie
  • Chirurgische Behandlung von Parodontitiden
  • Regenerative Techniken
  • Kronenverlängerung (ästhetisch/ prothetisch)
  • Rezessionsdeckung
  • Augmentation von Hart- und Weichgewebe

Die Zusammenarbeit

Grafik Ablauf

IMPRESSUM


Praxisklinik im Kubus MVZ
Dr. Anne Kebernik Fachzahnärztin für Kieferorthopädie,
Dr. Matthias Kebernik Fachzahnarzt für Oralchirurgie,
Partnerschaftsgesellschaft, AG Stendal PR 130
ERICH-WEINERT-STR. 32, 39104 MAGDEBURG,
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Dr. med. dent. Matthias Kebernik, Erich-Weinert-Str. 32, 39104 Magdeburg
Fon 0391-59779344, Fax 0391-25858415, E-Mail:
Berufsbezeichnung: Zahnarzt, Fachzahnarzt für Oralchirurgie (verliehen in der Bundesrepublik Deutschland)
Zuständige Aufsichtsbehörde: Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt, Dr.-Eisenbart-Ring 1, 39120 Magdeburg
Zuständige Kammer: Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt, Große Diesdorfer Str. 162, 39110 Magdeburg
Es gelten folgende berufsrechtliche Regelungen: Heilberufe Kammergesetz, Zahnheilkundegesetz, Berufsordnung, Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)
Die genannten Regelungen sind einsehbar auf: Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt

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Quelle und weitere Informationen: just law Rechtsanwälte Göttingen

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